Fußball-Kreisoberliga: Sorga/Kathus gehen die Körner aus

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Auf die Pelle gerückt: Josko Sut, Antreiber der SG Mecklar/Meckbach/Reilos (in Schwarz), wird im Spiel gegen Sorga/Kathus von seinem Gegenspieler bedrängt. 

Mecklar. Erst eine deutliche Steigerung bescherte der SG Mecklar/Meckbach/Reilos in der Fußball-Kreisoberliga den hochverdienten 2:0 (0:0)-Erfolg über die SG Sorga/Kathus.

Während die Heimelf sich auf Tabellenplatz vier verbesserte, wird es für die Gäste immer schwerer, der Abstiegszone zu entrinnen. Dabei hatte es aus deren Sicht gut begonnen. Das Team um Spielertrainer Andreas Kurz hatte aus der knappen und ärgerlichen 4:5-Niederlage vom Freitag gegen Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach Mut geschöpft und begann engagiert. Früh attackierend, bestimmte der Gast zuerst das Geschehen, wenn auch auf nur überschaubarem Niveau. So ging auch die erste Chance über Steffen Sieling und Kurz auf ihr Konto (17.), aber so richtig gefährlich wurde es im Strafraum der Ludwigsauer nicht.

Erst allmählich erwachte die heimische SG aus ihrer Lethargie und kam zu Chancen. So, als Sven Wiegel an Keeper Nikolai Kornder scheiterte (28.) und wenig später Josko Suts Heber zur Ecke geklärt wurde (31). Das mögliche 1:0 verhinderte dann Kornder erneut, als er Wiegels Schuss toll um den Pfosten drehte (42.). Torlos ging es in die Pause.

Gastgeber dreht auf

Nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer ein völlig anderes Spiel. Die Heimelf zeigte eine andere Körpersprache und setzte den Gast fast dauerhaft in der eigenen Hälfte fest. In dem Maße, wie Mecklar/Meckbach/Reilos aufdrehte, schwanden beim Gast Kraft und Konzentration, wurden sehenswerte Aktionen selten – außer einem Freistoß von Jan Röth, den Torwart Björn Wolf parierte (65.).

„Uns haben nach dem Freitag die Körner gefehlt, um weiter mithalten zu können. Zudem hat sich nach Adrian Kutschkes Verletzung auch die personelle Situation weiter verschlechtert. Aber unsere Moral ist dennoch intakt“, zeigte sich Coach Andreas Kurz entschlossen. Nicht nur Moral, sondern auch Tempo und Spielwitz hatte jetzt auch der Gastgeber in die Waagschale geworfen und so rollte Angriff über Angriff aufs Gästetor. Angetrieben vom agilen Sut, dem besten Spieler auf dem Feld, war das 1:0 dann nur eine Frage der Zeit, bis es in der 60. Minute soweit war. Suts Flanke versenkte Kapitän Sascha Karpenstein artistisch im langen Eck, ehe er in der 70. Minute den Deckel draufmachte. Der Gast verspekulierte sich auf Abseits, und Karpenstein schlug zu. Weitere Chancen zum höheren Sieg ließ die Heimelf davor und danach noch liegen.

SG Meckl./Meckbach/Reilos: Wolf - Kehl, Schade, Horn, Sut, Arnold (72.Blum), Hebeler, Reich, Stückrath (80.Hojenski), Karpenstein, Wiegel (56. Kehl)

SG Sorga/Kathus: Kornder - Landsiedel, Lidzba, Dipp (55. Wahl), Röth, Siegert, Jäger, Kurz, Sieling, Mittendorf (72.Schwarz), Görzen

SR.: Becker (Eschwege) 

Zuschauer: 100 

Tore: 1:0, 2:0 Karpenstein (60., 70.)

Von Michael W.Rimkus

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