Fußball-Kreisoberliga: Meilenstein im Liga-Keller

+
Haunetals Marc Blucha (in Grün) im Kopfballduell mit Andreas Kurz von der SG Sorga/Kathus.

Bad Hersfeld. Interessant wird in der Fußball-Kreisoberliga das Duell zwischen der SG Sorga/Kathus und der SG Haunetal. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr in Kathus.

Die Serie ist noch keine neun Spieltage alt, da steht schon ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Im Kellerduell der Liga zwischen Sorga/Kathus (fünf Punkte) und Haunetal (vier) stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die erst einen Sieg verbuchen konnten – es ist das Spiel des Drittletzten gegen den Vorletzten. Und damit ist die Partie ein Meilenstein im Tabellenkeller, aus dem beide möglichst schnell heraus wollen..

Während Sorga/Kathus am vergangenen Spieltag bei der SG Rotenburg mit 1:3 sang- und klanglos verlor, scheint es beim Gegner Haunetal wieder aufwärts zu gehen. 1:1 beim Vierten Hönebach – dieses Resultat klingt gut und gibt Hoffnung.

Prima zusammengehalten

Senouci Allam war mehr als zufrieden mit dem Resultat: „Die Mannschaft hat gefightet, prima zusammengehalten. Das war ein richtig gutes Spiel von uns.“ Die Abwehr habe hervorragend verteidigt, erzählt der Trainer, der besonders den Keeper lobt. Mehmet Mercimek hatte in Hönebach einen weiteren Elfmeter von Patrick Stoerl pariert, den er an Stürmer Marcel Katzmann selbst verursacht hatte. „Mercimek hat uns den einen Punkt gerettet“, sagt Allam.

Haunetals Problem in dieser Saison ist die lange Liste der Verletzten. Simon Gerlach fällt wegen einer schweren Schulterverletzung genauso aus wie Mehmet Ali Sekerci, Yannik Hoffmann und Sebastian Cremer sind im Urlaub. Und an diesem Wochenende heiratet Daniel Fohr.

Zu wenige Ideen

Das Kunststück, unentschieden in Hönebach zu spielen, hat aber auch Sorga/Kathus schon fertig gebracht. Der Aufsteiger um Spielertrainer Andreas Kurz wollte auch zuletzt in Lispenhausen etwas Zählbares mitnehmen, entwickelte aber im Angriff kaum Ideen. „Das war effektiv zu wenig“, sagt der Spielertrainer. „Wir haben in der zweiten Halbzeit einfach aufgehört, Fußball zu spielen“, sagt er. Die Partie am Sonntag werde die Richtung für die nächsten Wochen vorgeben. Ausgerechnet jetzt fehlen Kurz Marc Jäger und die Eckpfeiler Arne Lidzba und Jan Englich. Einziger Lichtblick: Der verletzte Torhüter Nico Kornder hat wieder mit dem Training begonnen.

Kommentare