Fußball-Kreisoberliga: Hohenroda überzeugt beim 4:2-Sieg gegen Hohe Luft

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Nach wie vor ein Sieggarant seines Teams: Hohenrodas Sascha Schleinig im Luftduell mit Matej Istuk, Hohe Luft. Johannes Münkel (Nummer acht), Jannick Rudolph und Lars Rosenthal – alle Hohenroda – beobachten. 

Sechs Tore, ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Spiel – die Fußballfans bekamen am Sonntagnachmittag einiges geboten in Mansbach.

Die gastgebende FSG Hohenroda setzte sich gegen den bisherigen Zweiten FSV Hohe Luft mit 4:2 (2:0) durch. Am Verdienst des Sieges gibt es nichts zu deuteln. Obwohl der Gast in den Anfangsminuten durch das zügige Umschaltspiel mit seinen schnellen Spitzen in Führung hätte gehen müssen. Nach Eirichs Linksschuss aus verheißungsvoller Position war FSG-Keeper Leon Mosebach aufmerksam (6.), und nach Hartwigs dynamischer Vorarbeit verzog Gerharz (8.). Dann kam Hohenroda – mithilfe eines taktischen Kniffes seines Trainers Heiderich. Der beorderte Tim Fischer nach links hinten, um Eirich aus dem Spiel zu nehmen. Und Fischer war Türöffner von Hohenrodas Führung.

Misslang der erste Versuch noch, als Sascha Schleinig keinen Elfer ergattern konnte, war der zweite erfolgreich. Wieder gelang Fischer eine Balleroberung, wieder schickte er Schleinig auf die Reise, FSV-Verteidiger Slawik versuchte seinen Stellungsfehler auszubügeln, foulte im Nachgang Schleinig, der sich im Laufduell durchsetzte und davonzog – den Elfer verwandelte Alex Lepke.

Hohenroda hatte sich ins Spiel gebissen, wirkte zweikampfstark und kaufte Hohe Luft den Schneid ab. Oder anders gesagt: Der Gast, der ohne Habryka, Berger und auch Braun auffallend Probleme im Zentrum des Mittelfeldes hatte, ließ ihn sich abkaufen. Davon abgesehen, hätte Münkels 2:0, als er per Kopf eine Heinemann-Ecke aus wenigen Zentimetern am kurzen Pfosten einnickte, aus FSV-Sicht nie fallen dürfen.

Kein Wunder, dass Hohe Lufts Bestem, Kapitän Christian Dick, der fast nie vom Ball zu trennen war, der 1:2-Anschluss gelang – ein Kopfballtreffer nach Gerharz’ Freistoß. Was Dick auf Hohe Lufts Seite, das war Kilian Krüger, eine Art fußballerischer Fixpunkt des Aufbauspiels, beim Sieger. Dessen Erfolg geriet so gut wie nie in Gefahr – er war das Produkt einer starken Teamleistung. Nach dem zeitigen 2:0 bestimmte die FSG die Partie, Langhans’ 3:1 nach 76 Minuten bedeutete die Entscheidung. Dem FSV darf man zugute halten, dass er nie aufsteckte.

Hohenroda: Leon Mosebach - Jannick Rudolph, Krause, Lars Rosenthal - Krüger, Lepke - Fischer, Robin Rudolph, Münkel, Heinemann, Sascha Schleinig sowie Langhans, Nushi, Patrick Schleinig Hohe Luft: Hafner - Slawik, Eyerich, Voth, Muschner - Pervan, Beciri - Eirich, Dick, Hartwig, Gerharz sowie Istuk, Jovanov, Hasanovic SR: Neubauer (Eschwege),Z:140 Tore: 1:0 Lepke (14., FE), 2:0 Münkel (27.), 2:1 Dick (64.), 3:1 Langhans (77.), 4:1 Sascha Schleinig (88.), 4:2 Hartwig (90.)

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