Fußball-Kreisoberliga: Hohenroda ist im Doppel-Einsatz

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Kehrt mit Bebra an seine alte Wirkungsstätte zurück: Andjelko Urosevic.

Hohenroda. Zehn Spiele finden am Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga Nord statt. Die FSG Hohenroda ist doppelt im Einsatz:  zunächst in Weiterode, dann gegen Bebra.

Den siebten Platz der Tabelle nimmt die FSG Hohenroda nach fünf Spielen der neuen Serie ein. Zwei Siege und zwei Unentschieden schmücken die Bilanz – bis es am vergangenen Freitag in Reilos die erste Niederlage gab. „Ich bin zufrieden“, sagt Thorsten Heiderich knapp, „wir haben acht Punkte, der Auftaktsieg gegen Eiterfeld/Leimbach waren Bonuspunkte“, freut sich der Trainer. Wer ihn kennt, der weiß, dass er genügend Ehrgeiz besitzt, um nicht klein beizugeben. „Das heißt nicht, dass man sich darauf ausruhen darf. In der Kreisoberliga ist jedes Spiel schwer. Für die Hersfelder Vereine ist sie die mit Abstand interessanteste Klasse.“

Sein Team hat die nächsten Prüfungen im Blick: am heutigen Freitag beim ESV Weiterode (19 Uhr) – und am Sonntag auf eigenem Platz gegen die FSG Bebra (15 Uhr in Ransbach).

Heiderich ist um verbale Kniffe bisweilen nicht verlegen. „Das werden schwer-leichte Aufgaben. Beide Spiele sind schwierig, aber auch leicht.“ Schwer, weil beide Kontrahenten spielerisch stark seien – leicht, weil die FSG im Grunde nichts zu verlieren habe.

Top-Offensive

„Weiterode hat eine Top-Offensive. Eine spielstarke Mannschaft, gespickt mit herausragenden Einzelspielern“, bemüht er Vorzüge des ersten Kontrahenten der FSG am Wochenende. Weiterode verfüge über „drei, vier oder fünf Spieler, die ein Spiel alleine entscheiden können“. Er denkt an Kerem Kardas, Florian Yildiz, Serkan Kaval, den Ex-Asbacher Sven Wrzos, den jungen Toni Koster, der am vergangenen Sonntag beim 3:0-Sieg in Sorga doppelt traf, oder auch „Manuel Thalmann, wenn der dir einen Freistoß reinschießt“.

Den sonntäglichen Gegner, die FSG Bebra, schätzt er ähnlich ein. „Außer Aulatal und Eiterfeld sind Weiterode und Bebra die spielstärksten Mannschaften der Liga.“ Die Aufgabe gegen Spitzenreiter Bebra besitzt einen ähnlichen Charakter wie die gegen Eiterfeld/Leimbach (2:1) zum Saisonauftakt. Auch wenn die räumliche Distanz zu Bebra größer sei, „gegen Eiterfeld war es ja ein Derby“.

Nur ein Ausrutscher

Bebra legte fünf Siege hin und leistete sich nur einen Ausrutscher (0:1 auf eigenem Platz im Derby gegen Aufsteiger Heinebach/Osterbach). Wie es um die personelle Situation seines Team bestellt sei? Auch jetzt schadet es nicht, Heiderich zu kennen. Der Coach hält nichts davon, Spieler aufzuzählen, die fehlen. Einige seien verletzt.

Und dass mit Andjelko Urosevic, der jetzt die FSG Bebra trainiert, Hohenrodas Ex-Coach aufkreuzt am Sonntag, besitzt für Heiderich „überhaupt keine Bedeutung. Ich mag ihn. Wir haben zusammen Geburtstag.“ Wiedersehen macht halt Freude.

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