Fußball-Kreisoberliga: Favoriten im Auswärts-Check

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Die Fußball-Kreisoberligisten sind am Wochenende zweimal im Einsatz. Die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg – hier Lukas Müller-Siebert (links) – muss am Freitag nach Mansbach.

Der Ball rollt an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisoberliga am Freitag und am Sonntag.  Die Favoriten müssen sich am Freitag zunächst einem Auswärtscheck unterziehen. 

FSG Hohenroda - SG Festspielstadt/SVA/SpVgg Hersfeld (Freitag, 19 Uhr, Mansbach). Nach spielerisch schwachem Start in Niederjossa im nächsten Spiel zu Hause gegen Niederaula gesteigert - die FSG Hohenroda scheint an ihren Aufgaben zu wachsen.

Thorsten Heiderich hofft, dass dies auch für das nächste Spiel gegen die Festspielstädter gilt. Hohenrodas Coach kann sich nicht daran erinnern, gegen Hersfeld ein positives Resultat geholt zu haben. „Wir haben oft verloren, einige Male auch sehr unglücklich“, sagt er. „Wie beim letzten Mal im Hessenstadion vor eineinhalb Jahren. Da hatten wir noch gute Chancen.“

Am Sonntag wartet eine weitere schwere Auswärtsaufgabe bei Heinebach/Osterbach auf Hohenroda. Auf der Gegenseite würde sich Roman Prokopenko über vier Punkte aus den beiden Spielen in Mansbach und am Sonntag zu Hause im Oberau-Stadion gegen Haunetal freuen. „Drei Zähler wären schon gut, vier wären mein Wunsch“, sagt der Hersfelder Trainer. Obwohl das letzte Spiel in Rasdorf mit einem klaren 3:0-Erfolg endete, war Prokopenko mit dem spielerischen Auftritt seiner jungen Elf – auf der Bank saßen vier Spieler des Jahrgangs 2000 – nicht unbedingt zufrieden: „Rasdorf hatte zu Beginn Chancen. Wenn wir da nicht Fabian Brunner im Tor gehabt hätten, wären die mit Sícherheit in Führung gegangen.“ Zum Schluss durfte er sich aber über drei Punkte - und einen Treffer von Daniel Sondermann, einem der Talente freuen. Für das Wochenende ist noch nicht sicher, ob Tim Emmerich einsatzbereit ist, Simon Henninghausen fällt mit Gehirnerschütterung aus und Prokopenko selbst hat ein dickes Knie.

SG Haunetal - ESV Hönebach (Freitag, 19 Uhr, Wehrda). Nach dem mageren ersten Auftritt in Wildeck (0:3) gelang den Haunetalern vor eigenem Publikum beim 7:0 gegen Dittlofrod/Körnbach eine eindrucksvolle Rehabilitation. „Es war aber auch ein anderer Gegner, der für meine Begriffe einen schwachen Tag erwischt hat“, stellt Sebastian Schmidt im Nachhinein fest. Der Abwehrspieler, ein Ruhepoopl im Zentrum, hofft, dass die SGH gegen Hönebach - und Sonntag in Hersfeld keine Niederlage einstecken muss. „Wenn wir nicht verlieren, haben wir eine gutes Wochenende hinter uns“, sagt er. Nur Marcel Schott fehlt den Haunetalern.

SG Mecklar/Meckbach/Reilos – SG Niederjossa/Hattenbach (Freitag, 19 Uhr, Meckbach).Die Gastgeber stehen nach der Niederlage gegen Heinebach unter Druck. „Das war ein sehr guter Gegner“, sagt André Deneke nach dem 1:4. „Die waren durch ihre Zugänge aus Ungarn gut besetzt.“ Gegen Niederjossa wollen die Ludwigsauer unbedingt gewinnen. Das würde dem Team auch neuen Mut verschaffen für die Sonntagsaufgabe in Weiterode.

In Niederjossa ist die Saison überraschend positiv angelaufen. „Wir hätten sogar die Partie gegen Hohenroda gewinnen können“, sagt Niederjossas Thomas Willems. Das Problem läge im Angriff. „Da nutzen wir unsere Chancen noch zu wenig“, sagt der Coach. Für das kommende Wochenende hofft er, dass beide Spiele nicht verloren gehen.

Die personelle Lage hat sich deutlich gebessert. Schwab, Wekker und Zeidler sind zurück. Und Jonas Hagedorn, ein Spieler, der zuletzt noch A-Junioren spielte, ist in Niederaula abgesprungen und nach Niederjossa gewechselt. Willems: „Ich hoffe, dass wir so etwas ausrichten können.“

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