Fußball-Kreisoberliga: Ein Vierkampf im Tabellenkeller

+
Für sie zählt nur eines: der Klassenerhalt. In grünen Trikots die SG Haunetal mit Kapitän Simon Schott. Vorn Steffen Sieling, Spielführer der SG Sorga/Kathus.

Hersfeld-Rotenburg. Winterpause in der Fußball-Kreisoberliga: Wir blicken zurück und ziehen eine Zwischenbilanz. Zwei Teams spielen um den Titel - vier gegen den Abstieg.

19 von 30 Spielen der Serie sind vorüber in der Fußball-Kreisoberliga Nord – und es scheint, als sollte sich der Streit um den Klassenerhalt zu einem Vierkampf entwickeln. Betroffen sind Schlusslicht SG Haunetal (zehn Punkte), der Vorletzte Sorga/Kathus (elf), der Drittletzte Rotenburg/Lispenhausen (zwölf, hat ein Spiel weniger absolviert als seine drei Konkurrenten) und der Viertletzte Heinebach/Osterbach (14). Sich darauf zu verlassen, dass es nur einen Direktabsteiger gibt (und der Zweitletzte die Relegation bestreitet), scheint fahrlässig: Aufsteiger Festspielstadt/SpVgg Bad Hersfeld ist in der Gruppenliga mittendrin im Abstiegsgewühl. Schafft Hersfeld den Erhalt der Gruppenliga nicht, steigen aus der Kreisoberliga zwei Teams direkt ab.

SG HAUNETAL

Zuletzt deutete sich ein Aufwärtstrend an: In Rasdorf (1:1) und auf eigenem Platz gegen den Tabellendritten Bebra (als das Team durch bemerkenswerte Moral aus einem 2:4 ein 4:4 machte) sprangen Unentschieden heraus – dennoch trennten sich nach letztgenanntem Spiel die Wege der SG und ihres Trainers Senouci Allam. Siege glückten der SG Haunetal nur gegen Rotenburg/Lispenhausen (4:2) und bei der SG Sorga/Kathus (4:1). Das war am 16. September – seitdem sammelte die SGH nur drei Remis in zehn Spielen.

1. Spiel in 2019:10. März gegen die SG Dittlofrod/Körnbach.

Dem Heimdebüt schließen sich zwei weitere Aufgaben auf eigenem Platz an: die gegen den ESV Hönebach und im Sechs-Punkte-Spiel gegen die SG Sorga/Kathus.

SG SORGA/KATHUS

Als A-Liga-Meister und Aufsteiger ging das Solztaler Team ins Rennen. Drei Siege und zwei Remis heimste die SG Sorga/Kathus ein – auf eigenem Platz ist sie nach elf Versuchen noch immer ohne Sieg und musste dabei bereits 42 Gegentore schlucken, einschließlich des letzten Heimspiels, das Mitte November mit 4:5 gegen Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach einen tragischen Ausgang nahm.

Durch ein Tor ihres Kapitäns Steffen Sieling drehte die SG Sorga/Kathus diesen Vergleich und führte nach 66 Minuten 4:3 – ehe sie sich in den Schlussminuten noch zwei Tore einfing.

Bleiben drei Auswärtssiege, eine beachtliche Bilanz für einen Aufsteiger. Die glückten in Niederaula (2:1), beim Mit-Aufsteiger in Heinebach (2:1) und beim Spitzenteam Dittlofrod (3:1). Unentschieden holte das Team seines Spielertrainers Andreas Kurz in Niederjossa (1:1) und gegen das Spitzenteam Hönebach (2:2).

1. Spiel in 2019: 10. März, beim ESV Hönebach

Kommentare