Fußball-Kreisoberliga: Das Duell der Absteiger

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Szene aus der vergangenen Saison: Da standen sich Aulatals Daniel Weber (links) und Steffen Aumann von der SG Eiterfeld/Leimbach noch in der Gruppenliga gegenüber. 

Eiterfeld. Am Samstag treffen am Eiterfelder Sportplatz „Am Hain“ die Fußball-Kreisoberligisten SG Eiterfeld/Leimbach und SG Aulatal aufeinander. Beginn ist um 17 Uhr.

In der letzten Gruppenliga-Serie spielten in diesem Duell zwei Kandidaten im Kampf um den Klassenerhalt gegeneinander, diesmal sind es die Favoriten auf den Aufstieg. Viele Trainer sehen Eiterfeld als Titelaspirant Nummer eins, doch Aulatal folgt fast im gleichen Atemzug. Doch am ersten Spieltag konnte nur Aulatal dieser Rolle gerecht werden, gewann mit 3:1 gegen Rotenburg/Lispenhausen.

Anlaufschwierigkeiten

Es war ein Sieg mit Anlaufschwierigkeiten. „Im ersten Abschnitt waren wir sehr schwach und haben auch keine Tore gemacht, die zweite Hälfte war von uns auch nicht gut, aber wir haben wenigstens die Tore gemacht“, zieht Ernest Veapi eine nicht ganz zufriedenstellende Bilanz. Für Aulatal schossen Wernick, Schwarz und Honstein die Treffer. Veapi, der neue Mann am Ruder im Aulatal, soll die Mannschaft in der nächsten Saison weiterentwickeln. „Momentan aber bin ich zufrieden, wenn wir einfach nur gewinnen.“

Eiterfeld dagegen patzte zum Auftakt, wurde den Ansprüchen eines Titelaspiranten bei der 1:2-Niederlage in Mansbach gegen die FSG Hohenroda nicht gerecht. Zum einen scheiterten die Eiterfelder Stürmer, die überdies gut beschattet wurden, am gut aufgelegten Hohenrodaer Keeper Thorsten Weiss, zum anderen war auch Hohenrodas Martin Erbe gut aufgelegt, schoss beide Treffer zum Sieg. „Wir hätten die Chancen besser nutzen können“, gibt Thomas Aumann zu.

Mit offenem Visier

Der neue Spielertrainer Alin Cotan sah sich díe erste Begegnung von der Bank aus an, weil er sich mit Patellasehenenproblemen herumplagt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das auch am Samstag gegen Aulatal so sein, denn dem Spielertrainer fehlt wohl noch die Fitness.

Die Eiterfelder wollen die Auftaktniederlage dennoch so schnell wie möglich abhaken. „Das soll ein Ausrutscher bleiben“, sagt Aumann. „Wir wollen Aulatal mit offenem Visier begegnen.“ Am Samstag will Eiterfeld den ersten Heimsieg landen.

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