Fußball-Kreisoberliga: Allam verlässt Haunetal

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Hört auf im Haunetal: Senouci Allam .

Neukirchen. Die SG Haunetal und Trainer Senouci Allam haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zur Winterpause einvernehmlich zu beenden.

„Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann, wenn wir auf der Trainerposition einen neuen Impuls setzen“, schreibt die SGH in einer Pressemitteilung, die gemeinsam von den Mannschaftsverantwortlichen der SGH, Timo Lübeck und Frank Henning, sowie auch vom Trainer unterzeichnet ist.

Die SG Haunetal ist Schlusslicht der Fußball-Kreisoberliga Nord mit nur einem Zähler Rückstand auf den Vorletzten Sorga/Kathus. Die Entscheidung kommt überraschend. Denn am Sonntag erreichte die Haunetaler überraschend ein 4:4-Remis nach einem 2:4-Rückstand. „Wir hatten uns schon im Vorfeld zusammengesetzt, die Saison analysiert und die Entscheidung gefällt“, erzählt Lübeck.

Allam hatte die Mannschaft zur Beginn der Saison 2016/17 übernommen. „Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, beim Umfeld und vor allem bei der Mannschaft für die Zusammenarbeit bedanken“, sagt der scheidende Coach. Bemerkenswert sei die Rückendeckung gewesen, die er vom Vorstand in den vergangenen Jahren bekommen habe. Allam trägt die Entscheidung mit: „Der mannschaftliche Erfolg und der Verein stehen im Vordergrund. Es ist wichtig, dass die Mannschaft in der Rückrunde ein neues Gesicht sieht und eine neue Stimme hört, um sich zu 100 Prozent auf die bevorstehenden Aufgaben konzentriert.“

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, besonders weil wir Senouci viel zu verdanken haben. Er hat sich zu jeder Zeit mit großem Engagement und viel Leidenschaft für die SG Haunetal eingesetzt“, ergänzt Fank Henning. Umso bedauerlicher sei, dass man aufgrund des derzeit unbefriedigenden Tabellenstandes und der realen Abstiegsgefahr nun zum Handeln gezwungen werde. Die Haunetaler hatten allerdings auch zahlreiche Verletzungssorgen. So fehlen sich Wochen schon Kevin Kurz und Sascha Hohtanz wegen Kreuzbandriss, Marc Blucha ist seit Beginn der Saison verletzt. Weiterhin fehlen Simon gerlach und Christoph Glänzer.

Wer das Traineramt künftig übernimmt steht noch nicht fest. „Dazu werden wir jetzt die erforderlichen Gespräche führen. Senouci hinterlässt seinem Nachfolger in jedem Fall eine intakte Mannschaft, von der wir überzeugt sind, dass sie den Klassenerhalt schaffen wird“, sind sich Henning und Lübeck sicher.

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