Fußball-Kreisliga A2: Philippsthal atmet auf

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Schockmomente: Spieler des VfL Philippsthal einschließlich ihres Trainers Gerd Ruch sind konsterniert wegen der Verletzung ihres Innenverteidigers Joachim Wagner. 

Bad Hersfeld. Nicht der Ausgang des Spiels machte den Fußballern des VfL Philippsthal zu schaffen – sondern die schwere Verletzung ihres Innenverteidigers Joachim Wagner.

Er habe „nur“ eine schwere Gehirnerschütterung erlitten, sagte sein Trainer Gerd Ruch am Tag danach. „Er liegt im Krankenhaus zur Überwachung und hat starke Kopfschmerzen. Aber man kann sich ganz normal mit ihm unterhalten“, gibt der Coach Entwarnung. Auch eine Verletzung der Halswirbelsäule war bei Wagner befürchtet worden. Nach einem Luftkampf mit Silas Reinmöller war Wagner förmlich in sich zusammengesackt.

Ruch habe „den Jungs gesagt, dass sie sich wegen der Niederlage nicht allzu sehr zu ärgern bräuchten. Sie hätten in einem sehr guten A-Liga-Spiel prima dagegengehalten. Das 1:2 bei der SG Ausbach/Friedewald bedeutete die erste Saisonniederlage des VfL. Er sei sich sicher, dass seine Jungs gefestigt seien, bemerkt Ruch im Hinblick auf das Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen den Tabellenachten Burghaun/Gruben, der mit Nico Gavos nach Fabian Kallée den zweitbesten Torschützen der Liga stellt.

Ausbach/Friedewald, das am Wochenende frei hat, hat sich nicht nur auf Rang vier verbessert, sondern vor allem näher an Rang zwei herangeschoben. Das haben auch Schenklengsfeld/Rot./Wipp. und Unterhaun im Sinn. Beide haben am Sonntag knifflige Aufgaben: Unterhaun, das wieder mit Kallées Toren planen darf, beim kampfstarken Soisdorf – und Schenklengsfeld/Rot./Wipp. im Derby gegen das im Vergleich zu früheren Zeiten eher abwehrstarke Ufhausen (in Wippershain).

Auch Niederaula/Kerspenhausens Zweite sieht einem wichtigen Spiel entgegen: Der Aufsteiger hofft zu Hause gegen den Tabellennachbarn Roßbach auf seinen dritten Saisonsieg (13.15 Uhr in Kerspenhausen) – und würde den Kontrahenten im Falle eines Sieges überholen.

Während fünf Spiele am Sonntag stattfinden in Runde 13, eröffnen der TSV Herfa und der SV Wölf am Samstag (16 Uhr) den Spieltag. Dies ist ein interessantes Duell aus dem Verfolgerfeld des Spitzenreiters Philippsthal in dieser Liga – es reicht vom Zweiten Großentaft (26 Punkte) bis zum Siebten Unterhaun (16 Zähler). Der Fünfte Herfa (18) und der Dritte Wölf (20) sind mittendrin.

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