Fußball: Kleinensee/Widdershausen gastiert in Burghaun

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Kleinensee/Widdershausens Fußballer (in roten Trikots) richten den Blick nach vorn in der Kreisliga B 2.

Herausforderung für die Fußballer der SG Kleinensee/Widdershausen in der Kreisliga B 2: Am Samstag treten sie bei Tabellenführer Burghaun II an. Anstoß ist um 14.30 Uhr.

So richtig reingefunden in die Spielzeit haben sie noch nicht, die Kicker aus dem Werratal: Ein Sieg nur sprang heraus in sieben Spielen, dazu gesellen sich je drei Remis und Niederlagen. Personelle Rückschläge hat das Team wegstecken müssen vor dieser Serie: Timo Heusner und Christian Jäger stehen nicht mehr zur Verfügung, Alexander Rimbach wechselte zum Kreisoberligisten Philippsthal – und Andreas Jäger gilt als langzeitverletzt, er hatte sich das Wadenbein gebrochen und fehlt seit mehr als einem Jahr.

Zudem kam mit Maiko Lafontaine ein neuer Trainer. „Wir haben uns neu orientieren müssen. Jetzt haben wir uns aber gefangen“, betont Philipp Theinert. Der 28-Jährige, eigentlich für Tore zuständig in seinem Team, nimmt, nachdem sich sein Bruder Benedikt zum Saisonauftakt in Wölfershausen eine Rippe gebrochen hatte, eine neue Rolle ein. Er wurde zum Defensivspieler umfunktioniert. „Es ist mir eigentlich ziemlich wurscht, wo ich spiele.“

Na ja, gefangen: Das 3:1 im Wiederholungssspiel in Wölfershausen war Kleinensee/Widdershausens einziger Sieg bisher – zuletzt aber sprangen bei der Reserve der SG Festspielstadt (2:2) und in Hattenbach (0:0) Unentschieden heraus. „Wir hatten dort schon einige Torchancen und hätten gewinnen können“, fügt Theinert hinzu. Wegen der Kirmes in Kleinensee hätten viele der jüngeren Sopieler dort helfen müssen. Theinert lobt darüber hinaus die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer. „Das passt ganz gut, mit Mannschaft und Vorstand zusammen.“

Der 28-Jährige betont, dass die personelle Lage seines Teams wegen der Wechselschicht vieler Spieler stets etwas angespannt sei. Optimistisch zeigt er sich, was die Aufgabe bei Burghauns Zweiter, die in sechs Spielen fünfmal siegte und erst zwei Tore kassierte, betrifft. Mutig formuliert er auch das Saisonziel. „Wir wollten schon im ganz gerne im oberen Tabellendrittel landen.“ Und er denkt einen Schritt weiter. „Im nächsten Jahr wollen wir uns vorn etablieren.“

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