Fußball: JFV Bad Hersfeld verliert das Pokalfinale 

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Der JFV Hersfeld zog im Pokalfinale mit dem Trainerduo Marcus Roehn und Jan Henkel  (von links) erst im Strafstoßschießen den Kürzeren.

Fußball-Gruppenligist JFV Bad Hersfeld unterlag im Pokalfinale der D-Junioren beim Kreisligisten Rotenburg/L. mit 2:3. 

Lispenhausen –Dass der Pokalsieger nicht zwingend aus der höchsten Liga einer Altersklasse kommen muss, bestätigte sich am Samstag in Lispenhausen: Kreisliga-Tabellenführer Rotenburg/Lispenhausen gewann das Kreispokal-Endspiel der D-Junioren-Fußballer gegen den Gruppenligisten Bad Hersfeld mit 3:2 nach Strafstoßschießen. Nach Ende der regulären Spielzeit und der Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.

Erwartungsgemäß war es ein Vergleich auf Augenhöhe, in dem Kareem Faleet den Gastgeber nach zehn Minuten in Führung gebracht hatte – der Ausgleich aber folgte prompt. Louis Harley Richter glich nur zwei Minuten später aus. Im Entscheidungsschießen vom Punkt aus waren Feodor Putivtsev und Sakir Erkan für Rotenburg/Lispenhausen sowie Luca Pankow für Bad Hersfeld erfolgreich.

„In dem guten Kampfspiel zweier Gleichwertiger waren wir die Glücklicheren“, freute sich Thorsten Schaub. „Vor meiner Truppe muss ich den Hut ziehen für ihre hervorragende Leistung“, ergänzte der frühere Hersfelder Kicker, der Rotenburg/Lispenhausens Nachwuchs an Gaurike Celiks Seite trainiert.

Ex-Hessen-Spieler Thorsten Schaub  gewann mit Rotenburg/Lispenhausen den Kreispokal der D-Junioren. 

Das Siegerteam kämpfte nicht nur gut, es versuchte auch, miteinander zu spielen. Der Lohn: der Führungstreffer nach neun Minuten, als Faleet Lian Schaubs Flanke verwertete. Auch Mia Stabel gefiel wiederholt mit ihren Aktionen über die Außenposition.

„Es wäre super, wenn wirjetzt auch Meister würden“, wünschte sich Schaub, dessen Team die Kreisliga anführt, aber noch einige Partien vor sich hat. Die nächste: Am heutigen Mittwoch gegen die JSG Alheim (18 Uhr in Heinebach).

„Wir konnten nicht das abrufen, was wir drei Tage zuvor im Liga-Punktspiel in Heringen gezeigt hatten“, sagte Hersfelds Trainer Jan Henkel. Sein Team musste auf Hannah Söllner und Mica Roehn verzichten – Pech auch, dass Tom Heinemann in der ersten Halbzeit verletzt raus musste.

Das Spiel in Lispenhausen war erst wenige Minuten alt, als der Gast den Pfosten traf – beim Stande von 0:0. Dennoch besaß der Gruppenligist im weiteren Verlauf des Spiels einige Chancen, die der stark haltende Keeper Tjark Müller, Enkel der Rotenburger Trainer-Legende Manni Müller, zunichte machte.

Und Hersfelds Kontrahent brachte den Tageserfolg mit Glück und Geschick nach Hause. „Schade, dass sich die Jungs dieses Mal nicht belohnt haben“, meinte Henkel, der aber unumwunden anfügte: „Wir gratulieren.“

Rotenburg/Lispenhausen: Müller - Celik, Putivtsev, Ritter, Kegel, Erkan, Faleet, Schaub, Stabel sowie Henjes, Landefeld, Schulte Bad Hersfeld: Streck, Henkel, Bornschier, Yüksel, Pankow, Fleck, Maier, Heinemann, Richter sowie Mötzing, Schaffert SR: Giuliano Begeja (Aulatal) Tore:1:0 Faleet (10.), 1:1 Richter (12.) Tore im Strafstoßschießen: Putivtsev, Erkan - Pankow

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