Fußball-Kreisliga A2

Fußball: Henning Rös löst Mike Porsche in Kerspenhausen ab

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Sucht einen neuen Job: Mike Porsche. 

Henning Rös ist neuer Trainer des Fußball-A-Ligisten SG Niederaula/Kerspenhausen II. Er löst Mike Porsche ab, der für den TSV Kerspenhausen achteinhalb Jahre tätig war.

Die zweite Mannschaft der SG Niederaula/Kerspenhausen, die am Sonntag gegen Sorga/Kathus antritt, ist nach Abschluss der Vorrunde schon etwas abgeschlagenes Schlusslicht der Kreisliga A2. „Wir sind Mike dankbar für seine langjährige Tätigkeit und machen ihm keinen Vorwurf“, sagt Kerspenhausens 1. Vorsitzender Benjamin Patzelt, „die sportliche Situation war gar nicht so ausschlaggebend, denn wir wussten, dass es schwierig werden würde in dieser Saison.“

Vielmehr betont er: „Es ging darum, wieder einen Reizpunkt zu setzen. Die Jungs sind nicht mehr ins Training gekommen.“ Mit diesem Impuls, so Patzelt, wolle man der Mannschaft ein neues Gesicht geben.

Mike Porsche bemerkt zu seiner Entlassung. „Aus sportlicher Sicht kann ich den Schritt des Vereins nachvollziehen, über die Art und Weise bin ich aber enttäuscht.“ Der 49-Jährige, der mit Beginn dieser Serie in sein neuntes Jahr in Kerspenhausen ging, kann in dieser langen Zeit einiges vorweisen. „Die Mannschaft hat sich entwickelt, und man konnte den Aufschwung sehen.“

HenningRösneuer Trainer der SG Niederaula/Perspenhausen II

Vor allem in jüngster Zeit: Unterlag das Team vor drei Jahren noch in der Aufstiegs-Relegation gegen Hattenbach, wurde sie daraufhin Meister der B-Liga und schaffte den Aufstieg in die A-Liga, und vor wenigen Monaten setzte sich Porsches Team in der Relegation gegen Hohe Luft II durch und blieb in der A-Liga. Porsche bewegte viel in Kerspenhausen. Immer wieder hörte er in die Mannschaft hinein und stellte wegweisende Kontakte zur Bildung der Spielgemeinschaft Niederaula/Kerspenhausen her, die jetzt in ihr drittes Jahr geht; auch sein Verhältnis zu Marc Friedel, dem Trainer der Ersten, war bestens. Kein Wunder also, dass Porsche sagt: „Ich habe Interesse, im Winter wieder einen Job zu übernehmen.“ 

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