Fußball: Heimboldshausen erwartet Kleinensee/Widdershausen

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Fehlt am Sonntag: Heimboldshausens Simon Schlotzhauer (links), hier im Duell mit Stefan Moldenhauer, Philippsthal. 

Nächstes Derby auf der Werrainsel in Heimboldshausen: Zu Gast in der Fußball-Kreisliga B2 ist die SG Kleinensee/Widdershausen -  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr.

Beide Teams sind mit einem Erfolgserlebnis in die Saison gestartet: Heimboldshausen siegte am vergangenen Sonntag in Schenklengsfeld mit 5:1, Kleinensee/Widdershausen in Wölfershausen 3:1.

. Der Gegner: „Zuletzt hat Kleinensee/Widdershausen eine richtig geile Saison gespielt“, lobt Heimboldshausens Spielertrainer André Glatz den Kontrahenten. „Sie haben lange um Platz mitgespielt und das in den letzten Spielen weggeschmissen.“

. Die Aussichten:„In der vergangenen Serie haben wir einmal verloren und einmal gewonnen gegen Kleinensee/Widdershausen“, erinnert sich Glatz. Auswärts gab es aus VfL-Sicht eine Niederlage, „auch weil uns vier, fünf Leute gefehlt haben. Im Rückspiel auf der Insel hatten sie dann keine Chance“. Er fährt fort: „Nach dem Spiel am Sonntag sehen wir, wo wir stehen. Das ist schon mal ein Gradmesser für uns.“

. Das Personal:„Uns fehlen auch am Sonntag einige Spieler. Dennoch bieten wir eine schlagkräftige Mannschaft auf“, betont Glatz. Tim Frömel (Fußverletzung) sowie die verhinderten Simon Schlotzhauer, Andreas Brandenstein und Jannik Fischer stehen nicht zur Verfügung. Der Spielertrainer aber freut sich darüber, dass drei Zugänge „so gut eingeschlagen haben“. Florian Töpfer, der zwei Jahre pausiert hatte, macht als Libero einen guten Eindruck, Bernhard Schlotzhauer (kam aus der Nähe von Tiefenort) startet als Stürmer durch, hinzu kommt Enrico Baumbach aus Friedewald.

. Der Trainer: Der 40-jährige André Glatz ist gebürtiger Philippsthaler. Als Jugendlicher spielte er in sämtlichen Auswahlen – bis hin zur Hessenauswahl. Zwei Jahre kickte er bei Hessen Kassel. Im Herrenbereich kehrte er nach Philippsthal zurück, schloss aber in der Folge mehrere Stationen an (Lengers, Wölfershausen, Mansbach). Ehe er auf die Werrainsel wechselte: Beim VfL Heimboldshausen ist er jetzt im dritten Jahr. Als Spieler geholt, schlüpfte er schnell in die Verantwortung und wurde Spielertrainer. Erstmals, als es den etatmäßigen Coach Christian Ries beruflich nach Hamburg zog – später, als Sascha Baumert krankheitsbedingt passen musste. „Diese Serie ziehe ich auf jeden Fall noch durch. Irgendwann spielst du schon mit dem Gedanken, Schluss zu machen.“ Schließlich arbeitet er bei Kali & Salz im Schichtdienst.

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