Fußball: Heiderich löst Urosevic bei der FSG Hohenroda ab

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Der eine geht, der andere kommt: Andjelko Urosevic (Bild oben) ist als Trainer des Fußball-Kreisoberligisten FSG Hohenroda entlassen worden.

Hohenroda. Trainerwechsel bei der FSG Hohenroda: Der Fußball-Kreisoberligist hat nach der 0:1-Niederlage am Sonntag gegen die SG Dittlofrod/Körnbach Andjelko Urosevic entlassen. Der Tabellendreizehnte macht jetzt weiter mit Thorsten Heiderich, der Hohenroda von 2009 bis 2011 von der A-Liga bis in die Gruppenliga führte.

Für ihn kommt Thorsten Heriderich.

Doch die guten Zeiten sind vorerst vorbei. Vier Punkte (4:2 bei Ober-/Untergeis sowie ein 2:2 gegen Haunetal) aus sieben Spielen schlagen nur zu Buche. Peter Reusch aus dem SG-Vorstand, der unsere Sportredaktion per E-Mail über den Trainerwechsel informierte, macht keinen Hehl daraus, dass die sportliche Situation ausschlaggebend war: „Andjelkos Trainingsarbeit war sehr gut. Aber wir kommen eben in der Tabelle nicht vom Fleck.“ Bis zum 12. Platz sind es schon fünf Punkte Differenz. Und in Hohenroda hat man Angst, dass der Abstand noch größer wird.

Nicht überraschend

Für Urosevic selbst kommt die Entscheidung nicht überraschend. Trotzdem schwingt in seiner Stimme etwas Enttäuschung mit: „Es war schließlich von Beginn an klar, dass es für uns in dieser Saison nur um den Klassenerhalt gehen wird.“

Zudem verweist er darauf, dass das Team, dass sich in der abgelaufenen Serie erst an den letzten Spieltagen vor dem Abstieg retten konnte, Abgänge von einigen Stammspielern zu verzeichnen hatte.

Tim Emmerich (jetzt Hessen), Alexander Lepke (Ausbach/Friedewald) und Stefan Brandenstein (Hönebach) sowie Dominic Rehbein (A-Jugendtrainer) seien nicht so einfach zu ersetzen, fügt der Ex-Coach an.

Zugänge wie Josko Sut, einem Verwandten von Urosevic, sowie Matej Istuk und Marko Pervan brauchten noch Zeit genauso wie die Jugendlichen Robin und Jannik Rudolph. Überdies kam erschwerend hinzu, dass die Vorbereitung wegen Urlaub und Schichtdienst sehr holprig verlief. Urosevic sagt: „Wir hatten keine Kontinuität. Das hab’ ich mir ganz anders vorgestellt.“

Schwere Aufgabe

Sein Nachfolger Thorsten Heiderich wollte eigentlich ein Jahr pausieren. „Aber wenn der Heimatverein anruft, dann ist das etwas anderes“, sagt der Coach, der zuletzt Sorga/Kathus trainierte. Zum Einstand – Heiderich übernimmt am Freitag zum ersten Mal das Training – hat der neue Mann am Ruder gleich eine schwere Aufgabe vor sich. Die FSG muss zum Zweiten SV Steinbach. Das weiß auch die Führungsriege der FSG. „Wenn wir dort einen Punkt holen, wäre das schon eine große Überraschung. Selbst mit einer knappen Niederlage wären wir zufrieden“, sagt Reusch.

Von Hartmut Wenzel

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