Fußball: Hanslik legt  auf, Handball: Kienast kehrt zurück

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Debüt in der Startformation: Der jetzt für Hansa Rostock in der 3. Liga spielende Daniel Hanslik gab die Vorlage zum 1:0 gegen Unterhaching (Endstand 1:1). 

Das Startdebüt von Daniel Hanslik in Rostock sowie das Comeback von Matthias Kienast – zwei Einsätze, die uns aufgefallen sind.

Einsatz 1:Daniel Hanslik kam bei seinem zweiten Drittliga-Einsatz für seinen neuen Verein Hansa Rostock beim 1:1 gegen Unterhaching auch zum ersten Mal von Beginn an zum Einsatz, wurde aber in der 74. Minute gegen Korbinian Vollmann ausgetauscht.

Der 23-jährige Stürmer aus Unterhaun gab die Flanke zum 1:0 durch Nico Neidhart (60. Minute). Sein Team musste aber noch den Aussgleich durch Dominik Stroh-Engel (79.) hinnehmen. Für seine Leistung erhielt Hanslik von der „Ostsee-Zeitung“ die Note 3:0. Das Blatt schrieb in der Einzelkritik: „Bei seinem Startelf-Debüt fehlte ihm auf der Außenposition zunächst die Bindung. Nach dem Seitenwechsel agiler, legte Neidhart mit Ruhe und Übersicht beim 1:0 auf.“ Rostock ist nach diesem Remis Zwölfter, tauschte die Plätze mit Bayern München II. Beim Auswärtsspiel im Januar in der bayrischen Landeshauptstadt spielte Hanslik das erste Mal für seinen neuen Verein. Die nächste Aufgabe für die Ostsee-Städter: Samstag bei Sonnenhof Großaspach.

Rückkehrer: Der Ex-Eitraer Matthias Kienast ist von Körle/Guxhagen wieder reaktiviert worden.

Einsatz 2:Matthias Kienast wollte eigentlich ganz aufhören mit dem Handball. Jetzt hat der Landesligist Körle/Guxhagen den Rückraumspieler aus personellen Gründen wieder reaktiviert. Am vergangenen Samstag absolvierte Kienast seinen ersten Einsatz für sein Team in dieser Saison. „Ich bin zwei Tage zuvor von unserem Trainer Udo Horn angerufen worden, ob ich noch einmal aushelfen könnte, weil Körle soviele Verletzte hat. Eigentlich wollte ich ja aufhören, weil meine Frau in Kürze das zweite Kind erwartet“, erzählt der 35-jährige Rotenseer. Bei der 15:17-Niederlage gegen Dittershausen erzielte er einen Treffer. „Ich bin zunächst nur in der Abwehr eingesetzt worden, dann am Kreis“, so Kienast. Das Ruder zugunsten seines Teams konnte er in dieser Partie allerdings nicht umbiegen. Es wird wohl nicht der letzte Einsatz in dieser Saison für Körle sein.

Routinier Schade hat sich an den Bändern verletzt. „Die nächste Woche werde ich auch mal im Training vorbeischauen“, sagt Kienast. Seine alte Nummer, die 77, ist aber vergeben. Gegen Dittershausen trug er die Nummer vier. „Die war noch frei.“

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