Fußball-Gruppenliga: Sonntag kommt Schlitzerland nach Asbach

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In Erwartung des Balles: Für die SG Festspielstadt/SpVgg (links) – hier im Pokalfinale gegen Ausbach/Friedewald – geht es gegen Schlitzerland um ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Die Fußballer der SG Festspielstadt/SpVgg bestreiten am Sonntag (15 Uhr in Asbach) das wichtige Duell gegen Schlitzerland.

Die SG Festspielstadt/SpVgg ist wieder da: Mit dem 3:1-Erfolg in Eckweisbach haben sich die Hersfelder Fußballer am Ostersamstag im Abstiegskampf der Gruppenliga zurückgemeldet. Zwar ist der Aufsteiger noch immer Tabellenvorletzter, hat den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz aber auf drei Zähler verkürzt.

Und jetzt – am Sonntag um 15 Uhr – kommt also Schlitzerland. Die Spielgemeinschaft aus der Nachbarschaft ist Viertletzter und weist drei Punkte Vorsprung auf die Hersfelder auf. Es geht also um viel am Sonntag in Asbach. Um sehr viel für Spielertrainer Roman Prokopenko und seine Jungs.

Der 28-Jährige weiß das genau – doch er versucht, das nicht an sich und seine Mannschaft heranzulassen. Als wir ihn am Donnerstagnachmittag für die Vorschau am Telefon erwischen, hat er nicht so recht Lust, über Fußball zu sprechen.

Das hat zwei Gründe. Erstens: „Es bringt doch nichts, wenn wir jede Woche aufs Neue rechnen. Wir müssen punkten, und dann haben wir unseren Teil erfüllt“, sagt er. Zweitens: Die Pizza, die sich Prokopenko gerade aus dem Ofen geholt hat.

Damit sich seine Mannschaft am Sonntag an Schlitzerland nicht die Zähne ausbeißt, dürfe man aber nicht nur auf das Fußballerische setzen. Man sei spielstärker, aber das allein würde nicht ausreichen. Wie schon beim Sieg in Eckweisbach müsse auch die kämpferische Komponente stimmen. „Ich sehe uns zwar fußballerisch besser als Schlitzerland, aber ich werde die Jungs so einstellen, dass sie sich nicht darauf verlassen. Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen“, stellt der junge Spielertrainer klar.

Nach der Doppelbelastung vom vergangenen Wochenende mit dem Kreispokal-Sieg in Friedewald und der Begegnung in Eckweisbach habe sich die Mannschaft gut regeneriert. „Die Jungs haben über Ostern ihre Wunden geleckt. Wir sind bereit für Sonntag“, sagt Prokopenko.

Übrigens: Im Hinspiel hatten die Hersfelder einen ihrer acht Saisonsiege gelandet: Damals traf Mannschaftskapitän Tim Emmerich in der 70. Minute zum 1:0-Erfolg. Das macht doch Appetit auf mehr.

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