Fußball-Gruppenliga: Schneider erlöst Aulatal mit dem 2:1 

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Traf erneut und ebnete seinem Team den Weg: Nils Fischer (Mitte). Aulatal gewann 2:1 gegen Petersberg. Rechts Adrian Veapi. 

Erleichterung bei den Fußballern der SG Aulatal: Im dritten Heimspiel der Serie holte der Gruppenliga-Aufsteiger seinen zweiten Saisonsieg. 2:1 (1:0) hieß es gegen Petersberg.

Der Gastgeber, der übers gesamte Spiel gesehen ein Chancenverhältnis von 11:4 für sich verbuchte, hätte bereits in den ersten zehn Minuten in Führung gehen müssen.

Zunächst scheiterte der äußerst umtriebige und viel Zug zum Tor beweisende Fischer am Gästekeeper, dem 41-jährigen Motzkus (4.), dann krachte Schneiders Kopfball gegen die Latte (8.) – und wenig später pfiff Schiri Steinbrecher Abseits gegen Aulatal, nachdem sich Veapi durchgetankt hatte und der neben ihm stehende Fischer nicht ins Spiel eingriff (10.).

Kontrahent Petersberg schien, was Aktivität, Bewegung und Zweikampfverhalten angeht, gar nicht bei der Sache zu sein. Elms Freistoß, der knapp übers Tor strich (19.), war die einzig gefährliche Offensivaktion der ersten Hälfte.

Nachdem Aulatal durch Fischer (32.), Weber (37.) und Wernick (44.) weitere gute Möglichkeiten hatte liegen lassen, fielen dem Gastgeber wenige Sekunden nach Wiederbeginn einige Steine vom Herzen – auch wenn Petersberg dabei half. Veapi, der jetzt mehr im Angriffszentrum auftauchte, setzte einem langen Ball, den der Gast falsch berechnete, nach, zog in den Strafraum, umkurvte Innenverteidiger Ehresmann – und passte zurück auf den Torschützen Fischer.

Das unruhige Spiel, das Aulatal mit viel Eifer, bisweilen spielerisch gefälligen Aktionen führte und an dem Petersberg bisher nicht teilgenommen hatte, nahm an Fahrt auf. Der Gast wachte auf – Veapi aber vergab das 2:0 (63.). Nach einem Konter und einer Eins-gegen-eins-Situation traf er den Pfosten.

Doch welche Geschichten der Fußball schreibt, erkannte man nach 70 Minuten. Petersbergs Angreifer von Pazatka-Lipinski, der sich bis dahin ein Duell mit seinem Schatten geliefert hatte, drang auf engstem Weg geschickt in den Strafraum ein und holte einen Elfer raus – Marc Aschenbrücker stellte auf 1:1.

Es spricht für Aulatal und dessen Mentalität, dass das Team antwortete und zurückschlug. Sechs Minuten später arbeitete das Team den Siegtreffer heraus – Petersberg verteidigte gar nicht gut: Muratidi setzte an der äußersten Seitenlinie Fischer ein – und dessen fulminant geschlagene Flanke verwertete Innenverteidiger Schneider im zweiten Versuch. Später rettete Motzkus noch Eins-gegen-eins gegen Veapi (89.).

Aulatal: Lepper - Muratidi, Schreiber, Schneider, Müller (49. Rehbaum) - Weber, Schuch - Fischer, Wernick, Veapi (90.+1 Nico Fälber), Honstein (85. Hahl)

Petersberg: Motzkus - Elm, Marc Aschenbrücker, Ehresmann (84. Erhan Sarvan), Stupp - Sentuerk, Bott, Ickler, Sven Aschenbrücker - von Pazatka-Lipinski, Schlotzhauer (63. Reinhard)

SR:Steinbrecher (Mensgberg) - Z: 120

Tore:1:0 Fischer (46.), 1:1 Marc Aschenbrücker (71., FE), 2:1 Schneider (77.)

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