Fußball: Aulatals Team gewinnt an Reife

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In der Gruppenliga angekommen: Die Fußballer der SG Aulatal sorgen derzeit für positive Schlagzeilen. Von vier Spielen haben sie bereits zwei gewonnen .

Alles gut bei den Kickern der SG Aulatal nach vier Spielen der neuen Gruppenliga-Saison: Zwei Siege schmücken bei zwei Niederlagen die ausgeglichene Bilanz des Aufsteigers.

Wichtig für das Selbstvertrauen und Rückgrat des Neuankömmlings, dass mit dem 2:1-Erfolg gegen den RSV Petersberg am Sonntag im dritten Heimspiel der Runde der zweite dreifache Punktgewinn gelang – vor dem anstehenden Doppelspieltag-Wochenende mit den Auswärtsaufgaben in Bronnzell am Freitag und Künzell am Sonntag.

„Wir haben wieder bestätigt, dass wir spielerisch mithalten können in der Klasse“, freute sich Ernest Veapi. Aulatals Trainer sah erneut einen couragierten Auftritt seines Teams, wenn auch ab und an – im Vergleich zum Heimspiel gegen Hosenfeld – etwas die Struktur fehlte. Doch schließlich musste sein Team um drei Zähler kämpfen.

„Unsere Mannschaft hat es spannend gemacht“, fügte Veapi hinzu. „Das war das Manko. Wir hätten schon früher ein paar Tore machen müssen, um unser Spiel zu beruhigen.“ Freuen durfte er sich auch über einen anderen Fakt. „Mit unseren Neuen wie Schuch oder Fischer haben wir uns auch spielerisch verbessert. Der Ball läuft schneller.“

Nicht einverstanden mit der Leistung in Kirchheim und dem Saisonstart kann indes der RSV Petersberg sein. Noch hat das Team seines Trainers Jürgen Krawczyk nicht gewinnen können nach vier Spielen – Erinnerungen werden wach an die vergangene Spielserie, als der Traditionsverein vom Waidesgrund auch schlecht in die Serie fand. Das könne man nicht miteinander vergleichen, sagte der junge Michel Ickler.

Der RSV ging mit der Hypothek in die Saison, dass Linus Wittke (Barockstadt) und Aaron Neu (Flieden) auf den letzten Drücker absprangen. Sei’s drum: Die Offensivkraft in Kirchheim war dünn, Einstellung und Leben im Team passten lange gar nicht.

„Nach der ersten Halbzeit hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, gab Ickler preis, „wenn wir 3:0 zurückgelegen hätten. Zur Pause haben wir das System umgestellt und endlich angefangen, Fußball zu spielen“. Doch der Angriff blieb stumpf, und Petersberg hofft, dass Torjäger Boris Aschenbrücker (Zerrung im Oberschenkel) so bald als möglich wieder mitwirken kann.

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