Fußball-Kreisoberliga

Aulatals Serie soll auch in Bebra halten

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Verlässliche Stütze: Aulatals Georg Muratidi (rechts) reist am Sonntag mit sienem Team in die Biberkampfbahn nach Bebra. 

Aulatal. Die Fußballer der SG Aulatal bestreiten als Zweiter der Kreisoberliga am Sonntag das Topduell der Kreisoberliga beim Dritten Bebra. Beginn: 15 Uhr. 

Für Gruppenliga-Absteiger Aulatal ist die Aufgabe in Bebra der Auftakt eines kniffligen Dreierpacks – am kommenden Freitag stellt sich Aulatal in Hönebach vor, zwei Tage später ist die SG Dittlofrod/Körnbach zu Gast in Oberaula. Bei letztgenanntem Duell treffern sich zwei der drei Trainer-Brüder Veapi: Ernest (Aulatal) begrüßt Adam (Dittlofrod/Körnbach).

„Ich konzentriere mich zuerst voll auf das Spiel in Bebra“, betont Ernest Veapi. „Das ist ein sehr starker Gegner. Vielleicht ein bisschen gebeutelt durch den Mustafi-Hickhack. Wir werden uns dort aber verdammt anstrengen müssen, um etwas mitzunehmen. Bebra bleibt auch ohne Mustafi stark.“ Bekim Mustafi wechselte nach internen Querelen bekanntlich vor einigen Tagen zur SG Niederaula/Hattenbach.

Der Coach hatte sich vor Kurzem dazu entschlossen, seiner Tätigkeit bei Aulatals A-Junioren, wo er nach wie vor mitmischt, ein Engagement im Herrenbereich anzuschließen. Wie es bisher läuft bei der SG Auatal? „Die Tabelle sagt vieles aus. Ich kann mich nicht beschweren. Die Jungs ziehen mit. Das Umfeld passt.“ 13 Punkte sammelte sein Team in den letzten fünf Spielen.

Anhänger waren angetan

Das hat sich gefestigt, „obwohl wir bisher noch kein Spiel mit der kompletten Mannschaft wiederholen konnten“, fügt Veapi an, „aber ich jammere nicht. Das geht anderen Vereinen auch so“. Vielmehr war die als nicht unkritisch bekannte Aulataler Anhägerschar beim 2:0-Sieg am vergangenen Sonntag gegen den ESV Weiterode angetan. „Da war Feuer drin“, lautete ihre Wahrnehmung.

Ernest Veapi: „Bebra bleibt auch ohne Mustafi stark.“ 

Dass auf sie Verlass ist, bewiesen zuletzt Philipp Rehbaum und Max Boländer. Die hatten zuvor ein ganzes Spiel in der Zweiten absolviert, ehe sie in der Ersten zum Einsatz kamen. Rehbaum kam für Pascal Honstein, der einen Tritt „voll auf die Nase“ abbekam. „Die war knüppeldick. Zum Glück ist nichts gebrochen“, sagt sein Trainer. Ausgerechnet Honstein, der sich zu einem stabilen Charakter entwickelt hat.

Das war auch schon einmal bei den A-Junioren der Fall. Erfreuliches gibt es indessen über Johannes Schreiber zu berichten: Der Innenverteidiger bestritt gegen Weiterode sein erstes Spiel dieser Serie, eine Wadenverhärtung machte ihm zuvor zu schaffen.

Daniel Naumann (Sprunggelenk) und Moritz Wernick (studienbedingt in der Schweiz) werden nicht spielen können am Sonntag in Bebra. Die SG Aulatal aber reist als intaktes Team in die Biberkampfbahn.

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