Fußball: Aulatal ist gegen Freiensteinau Favorit 

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Alles reinwerfen wollen Aulatal mit Pascal Honstein und Simon Müller (in Rot) auch am Sonntag. 

In der Fußball-Gruppenliga empfängt die SG Aulatal in Kirchheim am Sonntag die SG Freiensteinau. 

Kirchheim –Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht? Wenn die beiden Neulinge der Fußball-Gruppenliga SG Aulatal und SG Freiensteinau aufeinandertreffen, ist es das Spiel des Tabellenführers gegen den Vorletzten. Am Sonntag (15 Uhr) wird die Partie in Kirchheim angepfiffen. Und Aulatal – der Spitzenreiter – ist Favorit.

Daran ändert auch die 2:5-Niederlage der Aulataler in Thalau nichts. Beim starken Tabellenvierten, der zu den Titelkandidaten zählt, erwischten die Fußballer aus Kirchheim und Oberaula überhaupt keinen guten Tag. Und unterlagen letztlich verdient. Weil es aber erst die dritte Niederlage im 13. Saisonspiel war, führt die Mannschaft von Trainer Ernest Veapi die Tabelle weiterhin überraschend an.

„Man kann jetzt nicht mehr sagen, dass wir rein zufällig da oben stehen. Wenn wir aber einen schlechten Tag erwischen wie in Thalau und Freiensteinau einen guten, dann können wir am Sonntag auch verlieren“, sagt Veapi. Er wolle sich und seiner Mannschaft überhaupt keinen Druck aufbauen. „Wir wissen, wer wir sind. Und wir wissen, dass wir für den Erfolg immer an unsere Leistungsgrenze gehen müssen“, stellt der Coach klar. Und deshalb will Veapi auch keinen Millimeter vom Saisonziel abrücken – auch wenn das für einen Tabellenführer nach annähernd einer halben Saison ein wenig seltsam daherkommt. „Für uns geht es nach wie vor um den Klassenerhalt. Dafür sammeln wir unsere Punkte“, sagt Veapi und bemüht den etwas unappetitlichen Vergleich mit den Pferden und der Apotheke.

Dass die Wertschätzung der Gegner für den Aufsteiger mittlerweile eine andere ist als noch zu Saisonbeginn, macht die Aulataler schon ein wenig stolz. Dass man an einem schlechten Tag von Spitzenteams wie Thalau schnell aber auch mal das Fell über die Ohren gezogen bekommen kann, ist Veapi Warnung genug.

Und weil neben Nils Fischer einige Spieler angeschlagen sind, und Max Schuch zuletzt in Urlaub war, gibt sich der Trainer zurückhaltend. Trotz Favoritenrolle.

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