Fußball-Relegation

FSV Hohe Luft siegt 5:0 und feiert den Aufstieg in die Kreisoberliga

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Jubel und überschäumende Freude beim FSV Hohe Luft nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga: Die Kicker lassen ihren Spielertrainer Tobias Habryka hochleben. 

Es ist 20.47 Uhr am Abend des 5. Juni 2019 – und nach dem 5:0 (3:0)-Sieg gegen den SV Großentaft haben die Fußballer des FSV Hohe Luft den Aufstieg in die Kreisoberliga geschafft.

Nach dem dritten und abschließenden Spiel sind sie als Gewinner aus der Relegationsrunde hervorgegangen.

Vom Dritten im Bunde, dem SV Niederjossa, waren zahlreiche Anhänger vor Ort. Sie hatten gehofft, dass Hohe Luft nicht höher als mit drei Toren Differenz gewinnen würde. Nun muss der SVN bangen, dass die SG Ehrenberg, die am Samstag Türkgücü Kassel zu Gast hat, in die Verbandsliga aufsteigt. Dann würde Niederjossa Platz zwei der Relegation genügen, um in der Kreisoberliga zu bleiben.

Noch im Kreis direkt nach dem Spiel zollte Hohe Lufts Spielertrainer Tobias Habryka seiner Mannschaft Respekt. „Ihr habt euch zerissen“, sagte er, „habt an euch geglaubt. Die gesamte Serie über“.

20 Minuten mussten vorüber gehen, bis sich beim Aufsteiger der Knoten löste. Bis dahin war Großentaft mutiger, besser und deckte einige Abstimmungsschwierigkeiten beim FSV auf. Winter bekam keinen Druck hinter seinen Kopfball (9.), Schmelz zielte per Kopf drüber (13.) -– später retteten Eyerich in höchster Not vor Winter (22.) und Gidion gegen Heller (23.).

Mit dem 1:0 aber fand Hohe Luft zu sich. Und das Tor zeigte, wie das folgende zweite und dritte auch, dass es Großentaft noch an Cleverness fehlt. Beim FSV tat sich wieder einmal Christian Dick als Vorbereiter hervor: Geschickt schirmte er den Ball im Strafraum ab – und legte die Kugel rüber zu Marvin Gerharz, dessen Linksschuss Münkel noch abfälschte.

Und binnen drei Minuten sorgte der FSV für die Vorentscheidung: Zunächst blieb der starke Hartwig nach Reidts Pass cool im Abschluss (Großentaft reklamierte Abseits) – wenig später durfte Habryka, der sich mit großem Aktionsradius aufopferte für sein Team, in halblinker Position im Eins gegen Eins an Helmke vorbeiziehen. Auch er schob in die lange Ecke. Mit Beginn des zweiten Abschnitts schien Hohe Luft geradezu wild darauf, das erlösende vierte Tor nachzulegen – und innerhalb von zwölf Minuten war der Käse gegessen. Erst traf Hartwig die Latte (49.), dann rettete Gästekeeper Hemmerling gegen Hartwig, ehe Beciri per Elfer das 4:0 erzielte (53.). Auch Eyerichs Freistoß ging ans Quergestänge (56.) – bis Gerharz, der die Abwehr des Gegners durch seine vertikalen Läufe vor Probleme stellte, durch einen sehenswerten Heber ins lange Eck den frühen Schlusspunkt setzte.

Hohe Luft:Hafner - Hasanovic, Jovanov, Dominic Eyerich, Gidion - Reidt, Habryka - Beciri, Hartwig - Dick, Gerharz sowie Pervan, Istuk, Andreas Voth Großentaft: Hemmerling - Krieg, Helmke, Münkel, Michael Wiegand, Rübe, Schmelz, Heller, Marcel Michel, Maximilian Michel, Winter sowie Matkovic, Nelson Wiegand SR:Frohnapfel (Neuhof), Z:400 Tore: 1:0 Gerharz (19.), 2:0 Hartwig (32.), 3:0 Habryka (35.), 4:0 Beciri (53., FE), 5:0 Gerharz (57.)

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