FSV Hohe Luft: Aufsteigen ist „ein geiles Gefühl“

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Gratulation: Hohe Lufts Spieler, von links Christian Dick, Marvin Gerharz, Tarik Hasanovic, Andrej Gidion und Nenad Jovanov. Gut 400 Zuschauer verfolgten die Partie. 

Die Fußballer des FSV Hohe Luft feierten am Mittwochabend ausgelassen den Aufstieg in die Fußball-Kreisoberliga. Und sie verspürten dabei sprichwörtlich "ein geiles Gefühl".

Die Abendsonne verschwand schon langsam über dem Wehneberg, da standen die Hohe Lufter Fußballer noch immer auf dem Platz in der Ecke vor dem Vereinsheim und feierten. Die Bierflaschen kreisten. Torhüter Waldemar Hafner stellte scheppernd die nächste Kiste in die Mitte.

Eine Stunde zuvor war mit dem 5:0 in der Relegation gegen den SV Großentaft der Aufstieg in die Kreisoberliga geglückt. „Ein geiles Gefühl“, sagte der zweifache Torschütze Marvin Gerharz, der nach knapp 20 Minuten mit dem 1:0 die Tür zum Sieg öffnete und mit dem 5:0 den Schlusspunkt setzte. „Wir wollten nach der 3:0-Pausenführung so schnell wie möglich den so wichtigen vierten Treffer nachlegen.“

Dass die Hohe Lufter dies schafften, hatten sie ihrem großen Willen und vor allem ihrem Offensivgeist zu verdanken. „Das war schon während der Serie so. Unser Plus war die gute Offensive. Irgendeiner war immer in der Lage, ein Tor zu schießen“, bemerkte FSV-Vorsitzender Achim Hartwig, „und manchmal hat das auch schon zum Sieg gereicht“.

Sein Sohn Tim steuerte ebenfalls zwei Treffer bei. Gerharz ergänzte: „Der Aufstieg ist der Bonus auf eine prima Serie.“ Vor allem für einen war der Aufstieg eine besondere Genugtuung: Tobias Habryka. Gleich in seinem ersten Jahr als Spielertrainer bei seinem Heimatverein gelang ihm mit dem Wiederaufstieg in die Kreisoberliga der große Wurf. Jubelnd warfen ihn die Spieler nach dem Abpfiff in die Luft.

Um das obligatorische Bad in der Fulda kam Habryka am Mittwochabend noch herum. Aber Mannschaftskapitän Dominic Eyerich versprach: „Das werden wir nachholen.“ Habryka widerstrebte es, Einzelne aus der Mannschaft herauszuheben: „Das war ein Erfolg des ganzen Teams“, sagte der Spielertrainer. Auch Christian Dick freute sich. Der aus Bebra stammende Angreifer, mit 23 Treffern der beste Hersfelder Torschütze und auf Rang drei der Torschützenliste, entwickelte sich trotz einer längeren Pause und einem Auslandsaufenthalt auf Anhieb zu einem der Leitwölfe in der Mannschaft: „Ich hätte nie gedacht, dass die Saison so super läuft.“ Schon jetzt freuen sich die Hohe Lufter auf die Derbys in der Kreisoberliga – besonders auf das Derby gegen den Nachbarn SG Festspielstadt/SpVgg. 

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