FSG Hohenroda will den Kurs fortsetzen

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Zugang bei der FSG Hohenroda: Kevin Krause von Ausbach/Friedewald soll bei seinem neuen Verein für Betrieb im Mittelfeld sorgen.

Drei- bis viermal die Woche Training, dazu ein Testspiel – die Fußballer der FSG Hohenroda machen sich fit für die Saison. Zuletzt gelang ein 3:2 gegen A-Ligist Großentaft.

„Es war ein guter Test weil wegen Arbeit, Urlaub und Verletzungen einige Spieler fehlten“, sagte Thorsten Heiderich direkt nach dem Abpfiff in Heenes. Berufsbedingt fehlten unter anderem Philipp Mosebach oder Sascha Schleinig, verletzt ist zurzeit Petr Nushi, der sich beim Turnier um den Soisbergpokal die Bänder so lädierte, dass er mindestens sechs Wochen ausfällt.

Heiderich ist aber sicher, dass die Mannschaft diesen Ausfall zu Beginn der Saison auffangen kann. Denn schon in der abgelaufenen Serie hatten die Jugendspieler wie Jörn und Lars Rosenthal, Julian Suresch oder Jannik Rudolph und Kilian Krüger für Dampf gesorgt. Und dafür, dass die Mannschaft sich sehr stabil zeigte. Das Ergebnis: Platz sechs mit 47 Punkten nach 14 Siegen und fünf Unentschieden. Die Torebilanz: 50:40 - und damit die drittwenigsten Treffer der Liga gefangen.

Die sattelfeste Abwehr war auch auf Torhüter Thorsten Weiss zurückzuführen. „Er hat an Selbstsicherheit gewonnen und hat sich gesteigert“, lobt Heiderich den Keeper. Den Platz aus dem vergangenen Jahr bestätigen und den Kurs fortsetzen – das wollen die Hohenrodaer in kommenden Runde. Sie haben sich mit Zugängen aus den Nachbarvereinen verstärken können.

Von Ausbach/Friedewald kamen Kevin Krause und Leon Langhans. „Während Langhans ein reiner Stürmer ist, kann Krause flexibel eingesetzt werden“, so Heiderich. Marius Riese von Rotensee/Schenklengsfeld/Wippershain ist eher ein Akteur für das defensive Mittelfeld. Mit den Verstärkungen ist das Team personell gut besetzt.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Hohenrodaer auf Augenhöhe mit den Spitzenteams. Gegen Meister Eiterfeld/Leimbach schaffte Heiderichs Team gleich zum Saisonstart einen 2:1-Erfolg, in der Rückserie in Eiterfeld gab es immerhin ein 2:2-Unentschieden. Nur gegen den Relegationsteilnehmer Aulatal gingen beide Partien knapp verloren (0:1, 0:2).

Ihre liebe Mühe hatten die Hohenrodaer mit Mannschaften aus dem unteren Drittel. Niederjossa stellte sich als Angstgegner heraus, entführte beides Mal die Punkte beim 3:1 und 2:1. „Wir müssen unbedingt gegen die Teams aus dem unteren Drittel besser werden und auch die Punkte holen“, ergänzt der Coach. Gleich am ersten Spieltag wird Gelegenheit zur Revanche sein – die Reise der Mannschaft geht ausgerechnet nach Niederjossa. Bange vor irgendeinem Gegner hat das Team nicht. Schließlich kann es auf eine gewachsene Gemeinschaft blicken.

Das Trainingsprogramm wird in dieser Woche fortgesetzt. Dreimal wird trainiert, am Wochenende kommen zwei Testspiele hinzu – einmal in Weilar gegen Oberndorf, einem Bezirksligisten aus dem Raum Schweinfurt. Und am Sonntag gastiert Hohenroda in Mühlbach bei der neu gegründeten SG Neuenstein (17 Uhr).

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