Forsthaus Cup: Niederjossa will heute den Titel verteidigen

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Gibt niemals auf: Thomas Zweininger (links) vom Kreisoberligisten SV Niederjossa, hier im Derby in Niederaula.

Niederjossa – Der SV Niederaula lädt am Freitagabend zum Forsthaus Cup im Hallenfußball. Im vergangenen Jahr siegte der SV Niederjossa. Wir sprachen mit Thomas Zweininger (23).

Der Abwehrspieler äußert sich über den Vorjahreserfolg, seine Tugenden und die Entwicklung nach seinem Wechsel aus Breitenbach nach Niederjossa.

Was spricht dafür, dass der SVN den Vorjahreserfolg wiederholen kann?

Wir sind ähnlich aufgestellt wie im vergangenen Jahr und stark motiviert, wieder in Niederaula zu gewinnen. Wir haben auch eine ähnliche Truppe wie zuletzt beim HZ Cup, mit dem Unterschied, dass dort unsere Gegner etwas stärker waren, als sie es heute sind. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen und individuelle Fehler abstellen, ist ein erneuter Sieg auch möglich.

Im Freien hat sich der SV Niederjossa eine gute Position im Kampf um den Klassenerhalt erarbeitet. Was macht ihn in der Halle aus?

Wir arbeiten als Mannschaft immer gut zusammen. Einer kämpft für den anderen und setzt sich für seinen Mitspieler ein.

Tritt Ihr Team heute Abend in Bestbesetzung an?

Das kann man schon sagen. Im vergangenen Jahr war ja „Otto“ Wettlaufer ersatzweise im Tor, und er hat klasse gehalten. Heute steht vermutlich Patrick Sauer in der Kiste, vielleicht steht ja auch der etatmäßige Keeper Tizian Schmidt zur Verfügung.

Wie schätzen Sie das diesjährige Teilnehmerfeld und die Chancen des SV Niederjossa ein?

Ich sehe uns vom Niveau her in der oberen Hälfte der Teilnehmer. Mit Niederaula/Kerspenhausen und Rasdorf sehe ich uns auf Augenhöhe. Auch Hohe Luft ist in der Halle recht stark. Bei Aulatals A-Junioren muss man abwarten; spielerisch waren sie zuletzt beim HZ Cup recht stark, vor dem Tor aber zu verspielt.

Zu Ihnen: Sie gelten als zweikampfstark und zuverlässig, als jemand, der nie aufgibt. Helfen Ihnen diese Tugenden auch in der Halle?

Ich würde das schon sagen, auch wenn ich spielerisch nicht unbedingt der Beste bin. Meine Zweikampfstärke und das Niemals-Aufgeben helfen mir schon. Durch den Kampf und die Motivation passt das schon ganz gut.

2016 kamen Sie aus Breitenbach – genauer gesagt von der SG Herzberg – nach Niederjossa. Wie verlief seitdem Ihre Entwicklung?

Ich lege jetzt größeren Wert auf den Spielaufbau, das hatte ich zuvor nicht so gemacht. Auch meine Übersicht hat sich verbessert, ich habe gelernt, cleverer zu sein. Ich fühle mich sehr wohl in Niederjossa, die Kameradschaft in der Mannschaft stimmt, das ist mir wichtig.

Wagen Sie einen Tipp für das heutige Turnier?

Ich sehe uns an erster Stelle. Auf Rang zwei würde ich Aulatal platzieren. Danach sehe ich Hohe Luft, Niederaula/Kerspenhausen, Rasdorf, die A-Junioren und Niederaula/Kerspenhausens zweite Mannschaft.

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