Fußball-Gruppenliga 

Festspielstadt will Trendwende 

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Bringt viel Erfahrung mit – fehlt aber am Mittwoch: Adrian May, Defensivspieler der SG Festspielstadt/SpVgg. 

Bad Hersfeld. Es geht Schlag auf Schlag: Nach der 0:3-Niederlage in Ehrenberg trifft die SG Festspielstadt in der Gruppenliga am 3. Oktober (15 Uhr) in Asbach auf den SV Großenlüder.

Am Sonntag geht es dann mit dem Auswärtsspiel bei der SG Schlitzerland weiter.

„Wir müssen punkten. Die Tendenz spricht nicht für uns“, sagte Markus Heide, der sportliche Leiter der Hersfelder, am Sonntagabend nach der Niederlage in Ehrenberg. Drei der letzten vier Spiele hat der Aufsteiger verloren – nur gegen Mitaufsteiger FT Fulda gelang ein 4:2-Erfolg auf eigenem Platz. Man muss den Hersfeldern allerdings zugute-halten, dass die Niederlagen allesamt gegen das Top-Trio der Gruppenliga aus Bad Soden (1:4), Schlüchtern/Elm (1:4) und zuletzt eben Ehrenberg zustande kamen.

Jetzt aber warten auf den Tabellenachten Gegner aus der unteren Tabellenhälfte gegen die durchaus Zählbares drin sein sollte. Nach dem Tabellen-14. aus Großenlüder sind der Zehnte Schlitzerland. der Fünfzehnte Kerzell und Oberzell/Züntersbach (11.) die nächsten Kontrahenten. Vom fünftletzten Tabellenplatz, der im schlechtesten Fall ein Abstiegsrang wäre, trennen die Fußballer aus Asbach und Bad Hersfeld drei Punkte.

„Wir sind bislang der beste Aufsteiger – das ist okay“, sagt Spielertrainer Roman Prokopenko. „Aber wir müssen jetzt auch wieder punkten in den nächsten Spielen.“ Weil in Ehrenberg viele Ausfälle zu beklagen waren, stellte sich der 28-Jährige in den Dienst der Mannschaft. Und hielt 90 Minuten durch. Tags darauf berichtet er von einem brutalen Muskelkater. „Ich wollte einigen Jungs eine Pause gönnen, deshalb habe ich mich durchgequält“, gibt er zu.

Auch für die Begegnung am Mittwoch gibt es viele Fragezeichen. Augustin, Cojocaru, Crawford, Kostadinov, May, Müller-Siebert, Oelschläger und Seitz stehen vermutlich auf der langen Ausfallliste. Am Montagabend war eine Regenerationseinheit angesagt. „Mehr können wir in diesen Wochen gar nicht machen“, sagt Prokopenko.

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