Fußball-Gruppenliga 

Festspielstadt bestreitet Nachholspiel in Kerzell 

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Hat sich in die Mannschaft gespielt: Hersfelds junger Mittelfeldspieler Lars Schlensog bestreitet seine erste Saison im Seniorenbereich. Rechts Lukas Müller-Siebert. 

Bad Hersfeld. Gefühlt ohne Verschnaufpause hetzt Aufsteiger Festspielstadt in der Fußball-Gruppenliga von Spiel zu Spiel. Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es bei der SG Kerzell weiter.

Diese Partie ist ein Nachholspiel – sie war am 22. September abgebrochen worden, als Sturmtief Fabienne mit Starkregen über die Region fegte.

Das Programm

Ist wirklich hart für die Hersfelder. Fünf Spiele muss der Neuling innerhalb von zwei Wochen bestreiten. Das geht natürlich ordentlich an die Substanz. So sind eine ganze Reihe Akteure angeschlagen. Nach dem nächsten Spiel gegen Oberzell/Züntersbach am Samstag in Asbach wird die Mannschaft von Spielertrainer Roman Prokopenko dann schon die Hälfte aller Saisonspiele bestritten haben.

Die Ausgangslage

Ist nach 13 Begegnungen gut – aber dennoch nicht komfortabel. Sechs Siege, ebensoviele Niederlagen sowie ein Remis stehen in der Bilanz. Das kann sich für einen Aufsteiger wirklich sehen lassen. Der Vorsprung auf den fünftletzten Tabellenplatz, der schlimmstenfalls der erste Abstiegsplatz sein könnte, beträgt dennoch nur vier Punkte. Mit vier Zählern aus den letzten beiden Spielen haben die Festspielstädter zuletzt aber den leichten Abwärtstrend gestoppt und können den nächsten beiden Aufgaben zuversichtlich entgegensehen.

Der Gegner

Ist Tabellenvorletzter und hat erst acht Punkte gesammelt. Nur Schlusslicht Rothemann und Schlitzerland haben weniger Treffer erzielt als das Team aus der Gemeinde Eichenzell. 36 Gegentreffer sind der zweitschlechteste Wert der Liga – nach Rothemann. Die einzigen beiden Saisonsiege glückten gegen Hosenfeld und in Großenlüder. Mikael Avanesian ist mit fünf Treffern Kerzells bester Torschütze.

Die Trainerstimme

„Wir sind froh über den Sieg vom Sonntag, haben am Montag beim Auslaufen die Blessuren gezählt und wollen jetzt in Kerzell nachlegen“, sagt Roman Prokopenko. Weil man beim ersten Anlauf zur 70. Minute mit 1:2 zurückgelegen haben, ist er sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Es ist ein neues Spiel und wir sollten mit dem Gegner auf Augenhöhe sein“, sagt er.

Wie zuletzt in Schlitz werden Bojan Kostadinov, Dominik Oelschläger und Jonas Seitz fehlen. Alex Ebinger ist zurück aus Russland und wird im Kader stehen.

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