Radsport: Radroo-Team war beim Wettbewerb am Hockenheimring am Start

Auf ungewöhnlichem Terrain: Die Radsportler beim Rennen am Hockenheimring. In den braunen Trikots die Fahrer des Radroo-Teams Dirk Müller (links) und Heiko Katzler (rechts). Foto: Ellsässer/nh
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Auf ungewöhnlichem Terrain: Die Radsportler beim Rennen am Hockenheimring. In den braunen Trikots die Fahrer des Radroo-Teams Dirk Müller (links) und Heiko Katzler (rechts).

Hockenheimring. Das sechste Rennen des German Cycling Cup hat am Hockenheimring stattgefunden. Wo man sonst das ganze Jahr über nur Motorengedröhne hört, sirrten diesmal die Rennräder der Jedermänner über den Asphalt.

Für das Radroo-Team gingen über die 120 Kilometer Walter Appel (RSV Bad Hersfeld), Dirk Müller (RSV Bad Hersfeld), Heiko Katzler (RSV Bad Hersfeld), Dominik Weber (RSC Bimbach) Mario Knierim (Melsunger TG) und Mirco Holzhauer (Melsunger TG) an den Start.

26 Mal musste die 4,57 Kilometer lange Runde gefahren werden. Dabei gibt es sechs Geraden und 17 Kurven, die teilweise mit Full Speed gefahren werden, glatten Asphalt und kaum Höhenmeter – alles etwas anders eben.

Nach dem Start ging es dann gleich zur Sache. Das Tempo lag trotz regennasser Strecke von Anfang an über 40 Stundenkilometer. Von knapp 200 Fahrern setzte sich nach einigen Runden ein großes Feld von etwa 100 Fahrern ab. Obwohl man auf den langen Geraden im Windschatten des großen Feldes gut mitrollen konnte, musste man nach den Spitzkehren immer wieder hart antreten, um den Anschluss an das Feld nicht zu verlieren. Die Rundenzeiten lagen über die gesamte Distanz zwischen 6.10 und 6.30 Minuten, was am Ende einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 44 Kilometer/Stunde entsprach.

Schnelle letzte Runde

Als die Glocke zur letzten Runde geläutet wurde, zog das Tempo noch einmal richtig an. Der Durchschnittsspeed auf der letzten Runde lag über 51 km/h. Kurz vor der Einfahrt ins Motodrom formierte sich das zwölfköpfige Merkur-Druck.com-Team in Zweierreihe vor dem Feld und bereitete den Sprint-Royal vor. Auf der Start-Ziel-Gerade sicherte sich Dirk Müller mit seiner Routine und Erfahrung noch den dritten Platz (02:44:29h) im Sprint. Auf Platz 14 (02:44:29h) folgte Mirco Holzhauer. Dominik Weber belegte Platz 46 (02:44:32h) und Heiko Katzler Platz 63 (02:44:33h). Das reichte in der Teamwertung für einen starken sechsten platz von insgesamt 24 Teams.

Nicht so gut lief es für Walter Appel und Mario Knierim, die beide nach gut der Hälfte des Rennens mit technischen Defekten ausschieden. Nach sechs von zehn Rennen der German Cycling Cup Serie belegt das Radroo-Team Platz zwölf. In vier Wochen geht es weiter mit „Rad am Ring“ am Nürburgring. (red)

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