Basketball: Jahresauftakt der Hersfeld Titans findet heute in Borken statt

Der erste Gegner hat es in sich

Will Kampfgeist und Teamwork sehen: TVH-Trainer Alai Barite (links). Foto: Mart/ar

Bad Hersfeld. Neues Jahr, neues Glück: Nach der ziemlich misslungenen Hinrunde wollen es die Basketballer des TV Hersfeld ab sofort besser machen. Doch gleich der erste Gegner der Rückrunde hat es in sich. Am heutigen Samstag (18 Uhr) sind die Titans beim TuSpo Borken zu Gast – dem aktuellen Spitzenreiter der Bezirksliga.

Erst eines ihrer neun Spiele haben die Borkener in dieser Saison verloren, in eigener Halle verließen sie das Feld bislang immer als Gewinner. Dass ein Sieg für die Hersfelder alles andere als zu erwarten ist, steht daher fest - schließlich brachten sie es in sieben Begegnungen gerade einmal zu zwei Siegen und überwinterten auf dem vorletzten Platz. Dass sie diese mäßige Bilanz in den verbleibenden Spielen aufpolieren wollen, steht für Trainer und Mannschaft außer Frage.

Eine überzogene Erwartungshaltung haben die Titans allerdings nicht. „Wir reisen vermutlich mit sieben oder acht Mann nach Borken und ich erwarte sicher kein Wunder“, stellt Alai Barite klar. „Was ich aber auf jeden Fall sehen will, ist Kampfgeist und Teamwork.“

Niederlage im Hinspiel

Wie schon in den vergangenen Spielen hofft der Trainer darauf, dass seine Spieler auf dem Feld miteinander kommunizieren und sich gegenseitig vertrauen, um dadurch bestmöglich als Team zu funktionieren. Genau das war im Hinspiel ein großes Manko geblieben. Zwar standen die Hersfelder – damals noch unter Regie von Ex-Trainer Dejanco Trickovski - den Borkenern was die individuelle Stärke angeht in nichts nach, jedoch schafften sie es nicht, das Können jedes Einzelnen in eine starke Team-Leistung umzuwandeln. Die Konsequenz war Saisonniederlage Nummer eins: Mit 68:78 mussten sie sich geschlagen geben.

Ausschließlich negativ sind die Erinnerungen an das Hinspiel trotz des Punktverlusts aber nicht – schließlich war die Niederlage gemessen am Spielverlauf sogar ein paar Zähler zu hoch ausgefallen. „Das Hinspiel ist ziemlich knapp ausgegangen“, erinnert sich auch Barite. „Daher erwarte ich, dass jeder einzelne Spieler heute noch einmal mehr Hingabe zeigt.“

Von Kristina Marth

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