Erfolgsaussichten sind für die WHO gering

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Unter Beschuss: Die HSG Werra WHO (rote Trikots) im Spiel gegen Rotenburg bei der Abwehrarbeit. Das Schlusslicht hat bislang die meisten Treffer der Liga kassiert. 

Obersuhl. Nächste schwere Aufgabe für die Handballer der HSG Werra WHO: Das Schlusslicht der Landesliga tritt am Sonntag ab 17 Uhr bei der HSG Baunatal in Hertingshausen an.

Die Gastgeber – die zum Inventar der Liga gehören – sind zwar nur Tabellenachter, haben aber zum Teil beachtliche Ergebnisse erzielt. Und so sind die Rollen wieder einmal klar verteilt: Der Aufsteiger aus dem Werratal ist absoluter Außenseiter.

Zu schwach waren die letzten beiden Leistungen gegen Vellmar (22:41) und Rotenburg (22:31), als dass man bei den heimstarken VW-Städtern allen Ernstes auf einen Punktgewinn hoffen dürfte. So hat Baunatal in eigener Halle Hünfeld und den TV Hersfeld besiegt, bei den Top-Drei in Großenlüder, Vellmar und Fuldatal/Wolfsanger jeweils nur mit einem Tor Unterschied verloren. Für die WHO stehen dagegen nach neun Spielen ein Sieg und somit magere zwei Pünktchen auf der Habenseite. Schon fünf Zähler beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nach dem ersten Saisondrittel.

WHO-Trainer Jörg Fischer weiß, was am Sonntag auf seine Mannschaft zukommt. „Es wird wieder mega-schwierig. Baunatal ist die viertstärkste Heim-Mannschaft. Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen“, sagt der Rückkehrer vor dem vierten Spiel unter seiner Regie.

Man habe ohnehin nur eine Chance, wenn man so lange wie möglich auf Tuchfühlung bleibe. Um fünf oder sechs Tore Rückstand aufzuholen, seien die Gegner in der Landesliga zu stark. „Außerdem sind uns die Siegermentalität und der Glaube an die eigene Stärke irgendwie abhandengekommen“, sagt Fischer.

Die Aufgaben für die WHO werden übrigens nicht leichter: Am nächsten Samstag steht das Heimspiel gegen den Dritten Fuldatal/Wolfsanger an, eine Woche später gastiert der Vierte Hünfeld in Obersuhl.

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