Fußball-Kreisoberliga

Hohenroda weiter auf Trainersuche

Fußball Kreisoberliga FSG Hohenroda Alexander Lepke
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Wechselt nach Schenklengsfeld: Alexander Lepke

Die Fußballer der FSG Hohenroda stehen in der Kreisoberliga noch immer ohne Trainer da.

Sollte die neue Saison – wie vom Hessischen Fußball-Verband in Aussicht gestellt – tatsächlich am ersten September-Wochenende beginnen, bleiben den Verantwortlichen nur noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Mann zu finden. Er wäre der Nachfolger von Thorsten Heiderich.

Der 49-Jährige hatte bei seiner zweiten Amtszeit in Hohenroda seinen sofortigen Ausstieg unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Krise erklärt, da er zu den Risikopatienten gehöre und deshalb erst einmal pausieren wolle.

Die Suche nach demjenigen, der „Heidi“ auf der Trainerbank nachfolgen könnte, gestaltet sich für die FSG-Verantwortlichen bislang äußerst schwierig. „Wir haben zwar mehrere Gespräche geführt, aber die haben bislang noch keine Entscheidung gebracht“, berichtet Peter Reusch, der beim TSV Ransbach, einem der beiden Stammvereine der Fußball-Spielgemeinschaft, zum Vorstand gehört. Doch ebenso wie sein Mitstreiter Klaus Mosebach, dem Fußball-Vorstand des VfL Mansbach, zeigt sich Reusch überraschend entspannt.

Und Mosebach sagt: „Die Zeit drängt zwar, aber wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen.“ Durch Corona und den späteren Saisonbeginn habe man sicher noch genügend Zeit, um einen geeigneten Mann zu finden. Wo aber kein Trainer ist, ist es auch schwer, eine neue Mannschaft auf die Beine zu stellen. So sucht man Neuzugänge vergeblich im Kader der FSG.

Dafür gibt es eine Handvoll Abgänge, die weh tun dürften. Allen voran Alexander Lepke und Pjeter Nushi. Die neue Saison – so viel dürfte feststehen – wird deshalb wohl noch schwerer werden als die vergangene. Diese beendete die FSG nach dem Abbruch im März nur auf Tabellenplatz 13. Doch auch in diesem Fall geben sich Reusch und Mosebach optimistisch. „Wir haben auch so genug Potenzial in der Mannschaft, um bestehen zu können“, meint Reusch. Und Mosebach meint, man habe in der vergangenen Saison unter Wert gespielt, weil einige Akteure unter Trainer Heiderich nicht so recht mitgezogen hätten. „Die Kreisoberliga mit den vielen Derbys ist unsere Liga. Und da wollen wir auch bleiben“, stellt er klar. Zuletzt habe sich Co-Trainer und Betreuer Hartmut Fischer mit zwei Spielern (Fitnesstrainern) ums Training gekümmert. Das könne laut Mosebach auch der (Notfall-) Plan B für die nächste Saison sein. Noch darf man also gespannt sein, wer in der nächsten Saison bei der FSG Hohenroda an der Seitenlinie steht. Dessen Anforderungsprofil ist übrigens recht einfach: „Er muss zu uns passen und darf keine Flitzpiepe sein“, sagt Peter Reusch.

Kevin Krause geht zurück nach Friedewald.
Leon Langhans ist wieder in Friedewald.
Pjeter Nushi geht nach Wildeck.
Thorsten Heiderich.
Ist bei der Trainer- suche zuversichtlich: Peter Reusch von der FSG

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