Hallenfußball: Morgen ist der Finaltag beim 22. ReserveCup des TSV Ransbach

Die Entscheidung naht

Momentaufnahme: Heringens Kicker sucht die Wahrheit auf dem Boden, die beiden Ransbacher Spieler, Keeper Thomas Mumberg und Manfred Rosenthal, schauen zu. Foto: Eyert

ransbach. Wer den ReserveCup, den der TSV Ransbach dieser Tage zum 22. Mal ausrichtet, sportlich gering schätzt, wird sich wundern. Spätestens zur Zwischen- und Endrunde nehmen die Spiele so richtig an Fahrt auf, zieht die sportliche Substanz mehr und mehr ein in die Sporthalle Hohenroda.

Morgen bietet sich wieder die Chancen, die Besten des aktuellen Wettbewerbs in Augenschein zu nehmen. Um 10.30 Uhr fällt der Startschuss, gegen 19.15 Uhr wird die Konkurrenz beendet sein. 16 Teams haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert in 80 Vorrundenspielen am vergangenen Wochenende.

Im K.o-System

Jeweils vier Mannschaften bilden die Zwichenrunden-Gruppen – ehe es ab 16.50 Uhr im Viertelfinale im K.o-System weitergeht. Das Halbfinale ist ab 18 Uhr, das Endspiel für 19 Uhr vorgesehen.

Eine zentrale Frage, die den Reiz und die Spannung der Wettbewerbs ausmachen: gelingt es einem Team, seinen Titel zu verteidigen? Das schaffte in der gut zwei Jahrzente währenden Geschichte des ReserveCups noch nie eine Mannschaft. Im vergangenen Jahr siegte die SG Sorga/Kathus.

„Wollen Titel verteidigen“

„Wir wollen unseren Titel verteidigen. Gar keine Frage“, sagte SG-Kicker Christian Rehmet am Rande des Eröffnungsabends vor Wochenfrist. Sein Team ist einer der vielen Anwärter auf den Sieg. Allerdings musste sich Sorga/Kathus in der Vorrunde strecken, ehe sein Weiterkommen feststand. Nach der Auftaktniederlage im prestigeträchtigen Duell gegen den FSV Mernes wurde es eng. Die Vorrunde aber ist Geschichte; zieht man ihre Zahlen heran, rücken folgende Teams in den Fokus auf den Gesamtsieg: Mit dem TSV Lehnerz, der SG Haunetal und der SG Niederaula/Hattenbach schafften drei Mannschaften optimale vier Siege – mit der SG Eiterfeld/Leimbach, dem 1. FC Gershausen, dem TV Braach und dem SV Weilar blieben vier Teams ungeschlagen.

Mix aus Attraktivität

Gut aber, dass die Karten neu gemischt werden morgen am Finaltag. Und der ReserveCup in Ransbach seine Attraktivität aus dem Mix von Spannung, Toren, Stimmung und einzigartiger Atmosphäre behält.

Von Walter Kell

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