Fußball-Gruppenliga

Eiterfeld will mitnehmen, was geht

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Hing zuletzt in der Luft: David Wollny, Torjäger der SG Eiterfeld/Leimbach. 

Die Gruppenliga-Fußballer der SG Eiterfeld spielen bereits am Freitagabend bei der SG Schlüchter/Elm, Beginn 19.30 Uhr. 

Nach dem mageren 1:1 gegen Schlusslicht Künzell auf eigenem Platz, haben die Gruppenliga-Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach schon am Freitagabend Gelegenheit, es besser zu machen. Um 19.30 Uhr wird die Partie bei der SG Schlüchtern/Elm angepfiffen. Die Gastgeber gehören als Dreizehnter zu den Teams im Tabellenkeller.

Aufsteiger Eiterfeld/Leimbach ist Siebter und kommt in dieser Begegnung nicht um die Favoritenrolle herum. Das liegt gleich an mehreren Gründen. Zum einen hat Schlüchtern/Elm nur eines seiner bisherigen acht Heimspiele gewonnen. Zum anderen feierte Eiterfeld beim Hinspiel Mitte August mit 7:1 seinen höchsten Saisonsieg. Dazu kommt, dass die Mannschaft von Trainer Ante Markesic mit nur 17 Gegentoren die bislang stabilste Defensive der Liga stellt. Und Schlüchterns 22 Saisontreffer der viertschlechteste Wert der Liga sind. Klingt doch eigentlich so, als könne es am Freitagabend nur einen Sieger geben.

Dass trotz sieben Punkten aus den letzten drei Begegnungen und nur einem Gegentreffer – Yannik Hilperts Eigentor – nicht alles paletti ist, war in Eiterfeld am Samstag beim Langweiler gegen Künzell zu beobachten. Das Spiel des Aufsteigers braucht in der Offensive mehr Bewegung, mehr Ideen und auch mehr Tempo. Das Potenzial dafür gibt der Kader her. Deshalb war Markesic auch nicht wirklich zufrieden mit seinen Jungs – und hofft im vorletzten Spiel des Jahres noch einmal auf Besserung.

„Wir müssen zielstrebiger werden, aber das wissen die Jungs auch. Sie sind sehr selbstkritisch. Das gefällt mir“, sagt der Coach. Aus den Spielen in Schlüchtern und Petersberg wolle man noch einmal mitnehmen, was geht. „Wir können uns eine richtige gute Position verschaffen“, weiß Markesic. Personelle Änderungen gibt der kleine Kader nicht her.  hex

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