Fußball-Kreisoberliga: SG Hessen/SpVgg fordert am Sonntag den ESV Hönebach heraus

Spitzenspiel im Hessen-Stadion

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Hersfelds Spielertrainer Roman Prokopenko.

Bad Hersfeld. Der Zweite der Tabelle hat den Spitzenreiter zu Gast (Beginn des Spiels ist am Sonntag um 16.30 Uhr) – und die SG Hessen/SpVgg sollte sich sputen, die Liga spannend zu halten. Hönebach ist um vier Punkte voraus und verfügt über das Guthaben eines weniger ausgetragenen Spiels. Der ESV ist noch immer ungeschlagen, Hersfeld hat erst einmal verloren und 23 Punkte aus seinen letzten neun Spielen geholt.

Roman Prokopenko, Spielertrainer der SG Hessen/SpVgg: „Wir haben seit ewigen Zeiten mal wieder ein Spiel gegen eine Mannschaft, die vor uns steht in der Tabelle. Das ist eine tolle Sache. Unsere Jungs freuen sich darauf.“

Natürlich wolle sein Team gewinnen, „aufgrund der Tabellensituation sind wir dieses Mal nicht der Favorit. Das tut uns ganz gut.“ Der älteste der fußballspielenden Prokopenko-Brüder habe Hönebach „ein- oder zwei Mal beobachten können. „Man macht sich Gedanken“, sagt Roman eher beiläufig, „aber nicht mehr als sonst“.

Tino Jäger, Trainer des ESV Hönebach: Zu einem „großen Spiel“ gehöre auch, einen großen Kader zur Verfügung zu haben, bemerkt er. Der Spielerstamm hat sich durch fünf Neue erheblich verbreitert beim ESV vor dieser Saison. Jetzt aber plagen den Coach ganz erhebliche personelle Sorgen. „Ich bastele noch daran, überhaupt elf Spieler auf den Platz zu kriegen“, sagt Jäger.

Moritz Kreuzberg (Kreuzbandriss), Daniel Jasiulek (Kreuzband angerissen), Tim Schwarz (Meniskus-OP) und Fabian Budesheim (Muskelfasserriss) fehlen seit Wochen. Hinzu kommen Ion Morgun (Heimaturlaub), Pascal Rockenkamm (Kirmes) und Kai Wollenhaupt (heiratet). Andreas Jäger und Stefan Brandenstein sind angeschlagen. Doch der Trainer blickt voraus. „Hersfeld ist der Favorit. Doch wir werden die Aufgabe annehmen. Vielleicht spielen wir ein bisschen anders als bisher, ein bisschen defensiver, wir haben fast keine andere Wahl. Mal gucken, was wir uns für einen Plan einfallen lassen. Selbstvertrauen haben wir als Mannschaft.“

Wie auch immer das Duell ausgeht: Es ist das Aufeinandertreffern zweier Aufstiegsanwärter. Sonst scheint niemand dafür infrage zu kommen.

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