Hallenfußball beim TSV Ransbach

ReserveCup beginnt Freitagabend

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Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt angelangt: Stehende Ovationen begleiten die Spieler in der Ransbacher Sporthalle. Ähnliche Eindrücke könnte es auch am Wochenende geben.

Ransbach. Eine neue Zeitrechnung beginnt. Ein Jahr nach seiner 25. Austragung öffnet die Sporthalle Hohenroda in Ransbach am Freitagabend wieder ihre Pforten für den ReserveCup im Hallenfußball. 38 Mannschaften beteiligen sich an der Konkurrenz, die vom TSV Ransbach ausgerichtet wird.

VORRUNDE

An diesem Wochenende dürfen die Organisatoren des Gastgebers Schwerstarbeit verrichten: In acht Gruppen werden an drei Tagen die Vorrundenspiele ausgetragen: von Freitag, 19 Uhr, bis Sonntag, 19 Uhr. Das macht nicht weniger als 72 Partien.

MODUS

Der Erste und Zweite jeder Gruppe erreichen die Finalrunde, die am kommenden Samstag am gleichen Ort stattfindet (ab 10.30 Uhr). Haben Sie es gemerkt? Erstmals machen beim ReserveCup „nur“ 38 statt der üblichen Teilnehmerzahl von 40 Teams mit – ein Reflex der Zeit weniger werdender Mannschaften im Spielbetrieb. Positiv hierbei, dass der Hattenbacher SV, die SG Eiterfeld/Leimbach und die SG Sorga/Kathus je zwei Vertretungen stellen.

So treten die Bewerber in sechs Fünfer-Gruppen an – und in zwei Vierer-Gruppen, die am Sonntagnachnittag die Vorrunde beschließen.

ERÖFFNUNGSABEND

Der hat sich in jüngerer Vergangenheit zu einem spannungs- und emotionsgeladenen Anfangshöhepunkt entwickelt. Zehn Mannschaften betreten am Freitagabend die Bühne in Ransbach. Um 19 Uhr ist es soweit: Dann bestreiten die SG Hülsa, ein guter alter Bekannter des Wettbewerbs, den sie 1999 gewinnen konnte, und die Spielvereinigung Neuswarts aus der Rhön das Eröffnungsspiel der 26. Austragung.

Ehe es in der zweiten Gruppe ab 21.40 Uhr so richtig attraktiv wird: Lokalkolorit, freundschaftliche Bande und tüchtig Ehrgeiz sind garantiert, wenn das Hohenroda-nahe Geisa, Ausbach/Friedewald, Schenklengsfeld/Rot./Wipp., Herfa und Titelverteidiger Philippsthal die Klingen kreuzen.

Letztgenannter gewann vor Jahresfrist durch ein 4:2 im Endspiel gegen die FSG Hohenroda den Jubiläums-Cup. Philippsthal wird alles daransetzen, in die Geschichte des ReserveCups einzugehen: Noch nie gelang es dem Sieger der Konkurrenz, seinen Titel zu verteidigen. Schenklengsfeld/Rot./Wipp. und Herfa beschließen den Eröffnungsabend. Dann ist es weit nach Mitternacht.

TEAMS UND FAVORITEN

Bunt ist die Zusammensetzung des Wettbewerbs. 22 Teams kommen aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg, 18 davon aus dem Kreisteil Hersfeld. Sieben Mannschaften stellt der Nachbarkreisteil Hünfeld, zwei kommen aus Fulda, eine aus Gelnhausen. Hinzu gesellen sich Hülsa als Vertreter des Kreises Schwalm-Eder und die SG Diemeltal aus dem Sauerland.

Favoriten beim Hallenfußball zu nennen, ist müßig – besonders beim ReserveCup. Erste Anwärter sind gewiss die Vorjahresfinalisten Philippsthal und Hohenroda sowie die traditionell starke SG Sorga/Kathus. Beachten sollte man auch das junge Team der SG Ober-/Untergeis.

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