FUSSBALL

Kreisoberliga-Spitzenreiter SG Niederaula ist bisher nicht zu schlagen

Mit Köpfchen zum Ball: Dominik Orth (links, Niederaula) und Andreas Dickert, versuchen, eine Flanke zu erreichen.
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Mit Köpfchen zum Ball: Dominik Orth (links, Niederaula) und Andreas Dickert, versuchen, eine Flanke zu erreichen.

Zahlen lesen sich immer schön. Es ist eine beeindruckende Zwischenbilanz, die Niederaula/Kerspenhausen vorzuweisen hat. Acht Siege stehen da und 30:3 Tore – damit führt die SGN die Fußball-Kreisoberliga Nord an.

Niederaula - Auf eigenem Platz sind es 19:1 Tore – aufgehübscht wurde diese Marke durch den jüngsten 4:0-Derbysieg gegen die SG Niederjossa/Breitenbach.

Die Frage, was an diesem Tag wichtig gewesen sei, beantwortete Niederaulas junger Trainer Daniel Orth so: „Dass wir trotz der vielen Ausfälle kühlen Kopf bewahrt haben. Und dass wir geduldig spielen. Und an uns glauben.“ Das tat sein Team. Eine Halbzeit lang biss es sich am tapfer dagegenhaltenden Kontrahenten die Zähne aus. Klar ist ein fußballerisch sehenswerter Treffer wie der des 1:0, als Fabian Koch mit Finesse und Dribbling auf engem Raum auflöste, schwer zu verteidigen in dieser Liga. Auch in einigen anderen Situationen erwies sich Koch - mit Erfahrungswerten bei Aulatals A-Junioren in der Verbandsliga und beim Hessenligisten Steinbach - als Unterschiedsspieler. Klar ist auch, dass Niederaula/Kerspenhausen, wenn es in Führung liegt, schwer zu schlagen ist in dieser Liga.

Doch die SGN tut gut daran, den Ball flach zu halten. Bilanzen hin oder her, Defizite machten sich schon bemerkbar, schließlich hätte der Gegner am Sonntag in Führung gehen können. Und am Wochenende wird Niederaula/Kerspenhausen in zwei Auswärtsaufgaben auf Herz und Nieren geprüft: Am Freitag steht das Topspiel der Liga beim Tabellenzweiten Wildeck an (19 Uhr in Richelsdorf) – am Sonntag das Duell beim torhungrigen Aufsteiger Neuenstein (15.30 Uhr in Obergeis).

Wer Adam Veapi kennt, der weiß, dass Ehrgeiz eines seiner Markenzeichen ist. „Das war nicht unser wahres Gesicht“, sagte der Trainer der SG Niederjossa/Breitenbach nach der Niederlage. So mancher wähnte sein Team lange auf Augenhöhe – am Ende war es dies nicht wirklich. „Wir waren sehr verhalten und haben uns wenig zugetraut“, schob Veapi nach.

Auch das, was ihn am meisten ärgerte. „Bei den Gegentoren haben wir uns individuell schlecht verhalten.“ Nein, aufzuzählen braucht man das nicht – aber bei den Toren zwei bis vier war das unübersehbar. „Es sind die kleinen Dinge“, ergänzte der jüngste der drei Veapi-Brüder.

Doch aufhalten sollte sich die SG Niederjossa/Breitenbach damit auch nicht allzu lange. Schließlich überwiegt der positive Eindruck der Saison bisher. Auch für Veapis Team warten wegweisende Duelle: am Freitag bei der SG Ausbach/Friedewald (19 Uhr in Friedewald)– und am Sonntag gegen die SG Gudegrund/Konnefeld (15.30 Uhr in Breitenbach).

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