Fußball-Kreisoberliga

SG Niederaula gegen Hessen/SpVgg: Derby am Sonntag

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Triebfeder im Angriff: Moritz Würl wird in Niederjossa von Paul Giese gebremst, hinten beobachten Roman Freisinger, Marvin Borns und Philipp Heiland (von links) die Szene.

Niederaula. Erneut steht das Derby zwischen Niederaula/Kerspenhausen und der SG Hessen/SpVgg an. Diesmal in der Meisterschaftsrunde der Fußball-Kreisoberliga. Die Partie im Stadion „Am Hattenberg“ ist auf Sonntagabend, 17.30 Uhr, verlegt worden. Schon vor einigen Wochen trafen die beiden im Pokal aufeinander – die Hessen gewannen mit 1:0. Damaliger Torschütze war Rückkehrer Lukas Müller-Siebert. Diesmal scheint das Spiel unter anderen Vorzeichen zu stehen. Gastgeber Niederaula ist nach dem 2:0-Auftaktsieg in Niederjossa ins Blickfeld gerückt. Die „jungen Wilden“ um Trainer Volker Zettl waren der verdiente Sieger im Gemeindederby.

Allerdings: Es waren nur wenige Chancen, die sich die Niederaulaer erarbeiteten. Die Partie wurde durch Sonntagsschüsse von Max Schäfer in der ersten sowie von Marvin Borns in der zweiten Hälfte entschieden. Gegen die Hersfelder wird die Schussstärke aus der zweiten Reihe allein nicht reichen.

„Wir hatten erst das zweite Training in dieser Woche, und versuchen ganz klar, uns Woche für Woche zu verbessern und jedes Spiel zu gewinnen – das zählt auch am Sonntag bei Niederaula/Kerspenhausen“, sagt Hessens Spielertrainer Roman Prokopenko im Vorfeld des Duells. Auch Hessens Hersfelds Sportlicher Leiter Markus Heide weiß, dass in der Punktrunde andere Maßstäbe zählen als vor Wochen im Pokal: „Es wird ganz sicher ein anderes Spiel. Und es wird auch ein anderes als beim Auftaktsieg gegen Rotenburg/Lispenhausen.“

Nicht nachlässig werden

Heide hat auch gesehen, dass Niederaula jetzt ein anderes Gesicht hat und auch im Derby gegen Niederjossa ein ordentliches Spiel zeigte. Heide: „Wir dürfen nicht nachlässig mit den Chancen umgehen, sondern wir müssen sie auch nutzen.“ Für Andy Rakk wird es ein besonderes Spiel. Er wird nach dem Pokalspiel ein zweites Mal an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren.

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