Fazit zur Sommerpause

Tennis: Die meisten Teams stehen gut da

Tennisspieler Hermann Zaruba vom TSV Kalkobes hat den Ball im Blick.
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Hermann Zaruba und die Tennis-Herren 60 des TSV Kalkobes spielen um den Aufstieg mit.

Zur Sommerpause fällt das Zwischenfazit der heimischen Tennisteams dank vieler guter Platzierungen überwiegend positiv aus. Die meisten der waldhessischen Mannschaften haben zwei Spieltage absolviert.

30 Teams nehmen an der Punktspielrunde tatsächlich teil, acht davon im Jugendbereich. Unter den 22 Erwachsenen-Auswahlen finden sich zehn, die nicht in den Altersklassen gemeldet sind. Von diesen zehn Auswahlen belegen fünf derzeit den Spitzenplatz in den jeweiligen Ligen. Insgesamt gehen die Erwachsenen-Teams mit acht Spitzenplätzen in die Urlaubszeit sowie mit drei zweiten und dritten Plätzen, je einem vierten und fünften Rang als auch mit insgesamt sechs sechsten Plätzen und einem siebten Rang. Der Nachwuchs gibt ein weniger erfreuliches BiId ab. Neben je einem ersten, zweiten und dritten Platz, stehen drei vierte und zwei sechste Plätze zu Buche.

Bad Hersfeld stellt vier der neun Teams auf Platz eins, davon eine in Spielgemeinschaft mit Kalkobes (He 50 BOL). Der Verein aus der Homberger Straße stellt noch eine weitere Mannschaft mit dem Platz an der Sonne (He 70 BOL).

Mit fünf Gegnern hatten die Herren 60 des TSV Kalkobes in der Verbandsliga gerechnet. Nun sind es deren vier und alle begegnen sich in Hin- und Rückspielen. Zu Saisonbeginn war die sportliche Zielsetzung des Teams der Klassenerhalt, da der Vorjahresmannschaft altersbedingt einige Leistungsträger fehlen, die nun Herren 70 spielen. Der mit dieser Aufspaltung nach Regeln des Hessischen Tennisverbands verbundene Abstieg aus der Hessenliga hat den Sechzigern aber offenbar genug Motivation gegeben, die Zähne zu zeigen.

Drei der vier Mannschaften sind nach zwei Spieltagen noch im Rennen um den Aufstieg. Kalkobes rangiert punktgleich hinter dem durchschnittlich etwas jüngeren Team der MSG Schwalbach/Wicker. Zum ersten direkten Vergleich wird es nach der Sommerpause kommen. Zudem haben beide Mannschaften gegen den dritten Aufstiegskonkurrenten Wächtersbach unentschieden gespielt. Ein knappes Rennen um Platz eins - das möglicherweise erst am abschließenden Spieltag entschieden wird.

Auch die zweite waldhessische Landesliga-Vertretung trifft auf vier statt sechs Gegner in Hin- und Rückrunde. Wie erwartet ist die Konkurrenz Johannesbergs Damen 30 - allen voran Eschborn, gefolgt von Ahnatal und Hainstadt – zu stark. Ob es bis zum Saisonende für einen Punkt oder gar einen Sieg reichen kann? Absteigen können die Damen nicht, aber wertvolle Erfahrungen sammeln, Spielstrategien und Doppelpaarungen ausprobieren und die Saison einfach genießen.  sle

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