Leichtathletik

Dreispringer Nico Hildebrand holt sich Bronze

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So gut wie noch nie unterm Hallendach: Dreispringer Nico Hildebrand von der LG Alheimer.

Nico Hildebrand von der LGA Rotenburg-Bebra hat bei den Hessischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften im Dreisprung einen Erfolg gelandet: Er sicherte sich die Bronzemedaille.

Da er am Wettbewerb seiner Altersklasse U 18 wegen einer Skifreizeit mit seinem Sport-Leistungskurs nicht teilnehmen konnte, entschied er sich, bei den Männern anzutreten. Und mit seiner neuen persönlichen Hallenbestmarke von 13,28 m gewann er sogar die Bronzemedaille.

Dabei musste sich Nico Hildebrand in dieser Männerkonkurrenz mit Athleten messen, die mit ihrer Meldeleistung einen Meter über seiner Bestweite lagen. Damit schienen die Podestplätze für ihn schon vor dem ersten Sprung außer Reichweite zu liegen. Doch es kam ganz anders, und es sollte sich wieder ein spannendes Duell mit seinem gleichaltrigen Dauerrivalen Julius Franzen vom Wiesbadener LV entwickeln. Schon im ersten Versuch hatte das LGA-Talent sein persönliches Ziel, die 13-Meter-Marke zu knacken, mit 13,16 m erreicht. Mit dieser Weite reihte er sich lange Zeit hinter dem säteren Sieger Tobias Heblik (LG Rodgau, 13,92 m) und Herolind Reqica (TV Heppenheim, 13,31 m) ein.

Doch da war ja auch noch jener Julius Franzen. Und der entriss Nico Hildebrand mit ebenfalls 13,16 kurzzeitig den dritten Platz. Doch der Waldhesse konterte sofort mit seinen beachtlichen 13,28 m.

Darauf blieb Julius Franzen in seinen letzten Versuchen eine Antwort schuldig und wurde Vierter vor Nico Hildebrands Dreisprungtrainer Martin Triebstein (LG Eder/TV Hersfeld). Der Routinier, der einst auch das LGA-Trikot trug, kam auf 12,68 m.

Für die LG Alheimer waren außer Nico Hildebrand auch Kim Goldbach und Natalie Hohmann am Start. Während Natalie Hohmann über 800 m bei der weiblichen Jugend U 18 mit ihrer Zeit von 2:39,22 und Platz 14 in dem sehr großen Teilnehmerfeld doch recht zufrieden war, haderte Kim Goldbach mit ihrer äußerst zweifelhaften Disqualifikation. Das Kampfgericht unterstellte ihr, ihre Bahn verlassen zu haben. Trotz berechtigter Proteste blieb die Entscheidung besehen. Bitter für Kim Goldbach, die eine neue persönliche Bestzeit gelaufen war, die zu Platz vier bei den Frauen gereicht hätte.  red

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