Dreienberg-Lauf: Schäfer rennt allen davon

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Startschuss im Schlosshof: Die Zehn-Kilometer-Läufer gehen beim zweiten Dreienberg-Panoramalauf auf die Strecke Vorn mit der Nummer 235 der spätere Sieger Michael Schäfer.

Samstagmorgen – es ist Viertel nach neun. 12 Grad, ideales Laufwetter: So langsam trudeln die Teilnehmer des zweiten Dreienberg-Panoramalaufes des TSV Friedewald im Schlosshof ein.

„Guten Mooorgen“, begrüßt sie Joachim August vom TSV Friedewald am Mikrofon. 104 Teilnehmer sind es diesmal, 34 weniger als bei der Premiere im vergangenen Jahr. 41 Zehn-Kilometerläufer, 14 Nordic Walker, 21 Kinder und Schüler sowie 28 Fünf-Kilometerläufer. Die gehen als Erstes an den Start. „Fünf - vier - drei - zwei eins“ los gehts. Aus dem Schlosshof heraus und dann geht es zunächst bergauf: Dieser Lauf hat es in sich. Daniel Riedel ist über die kürzere Strecke erneut der Schnellste. Der aus Witzenhausen stammende Leichtathlet, gleichzeitig der Vorjahressieger, lief auch diesmal wieder in Zehenschuhen, die im Ziel bewundert wurden. Der 31-jährige Jurist ist auch regelmäßig beim Rhön-Supercup am Start ist. Riedel war im Vorfeld von Schenklengsfeld nach Friedewald gejoggt.

„Man sollte sich immer ein bisschen länger warmlaufen. Das kann für die Wettkampfstrecke nicht schaden“, sagt er. Womit er für sich recht hatte. Er kam nach 20:13 Minuten ins Ziel und unterbot damit seine Siegerzeit aus dem vergangenen Jahr um über eine Minute. Zweiter wurde Maik Klotzbach aus Obersuhl, der für die SPD aus dem Wartburgkreis an den Start ging, in 22:52 Minuten.

Klotzbach lief sogar zweimal – über zehn Kilometer kam er in 53:14 Minuten ins Ziel. Selbst Dirk Noll, der Bürgermeister Friedewalds, ließ sich dieses sportliche Highlight in seiner Gemeinde nicht entgehen und kam als Vierter in 24:57 Minuten an.

Über zehn Kilometer gab es einen ganz sicheren Sieger. Der Hersfelder Michael Schäfer kam in einer starken Zeit von 40:03 Minuten als Erster im Schlosshof an. „Ich liebe es, im Wald Sport zu treiben“, sagt er ins Mikrofon von Streckensprecher August. Auch wenn den Athleten einiges abverlangt wurde, für Schäfer war es prima gelaufen. „Auch wenn es zum Schluss bergab ging“, fügt er an. Auch den Zweiten und Dritten sollte man sich merken. Es sind Fabian Stiebing (43:43 Minuten) und Mario Stiebing (45:04) aus Breitenbach/Herzberg. Während Fabian für das Laufteam Kassel gemeldet war, geht Mario für den SC Neuenstein an den Start. Beide nutzten den Dreienberglauf zur Vorbereitung für den Lollslauf. „Auch wenn es ein anderes Streckenprofil ist“, wie Mario ergänzt. Als erste Frau war übrigens Sonja Rohrbach im Ziel, die nach 53:34 Minuten ankam.

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