MOTORSPORT

Marcel Lenerz zieht Halbzeitbilanz

Startete Aufholjagd, kam dann aber ins Schleudern: Marcel Lenerz aus Ludwigsau, vorn im BMW, beim Rennen im niederländischen Zandvoort.
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Startete Aufholjagd, kam dann aber ins Schleudern: Marcel Lenerz aus Ludwigsau, vorn im BMW, beim Rennen im niederländischen Zandvoort.

Bad Hersfeld – Halbzeit in der ADAC GT4 Germany Rennserie: Im niederländischen Zandvoort standen am Wochenende die Rennen Nummer fünf und sechs auf dem Programm. Für Marcel Lenerz und sein Team Schubert Motorsport sprangen die Plätze zehn und acht heraus. Lenerz’ Fazit: „Vom Speed her waren wir gut dabei, von den Ergebnissen her wäre aber mehr drin gewesen.“

Vor allem der verpassten Chance im Rennen am Samstag trauert der gebürtige Ludwigsauer hinterher. Nach durchwachsenem Qualifying von Platz 17 gestartet, gelang es seinem Teamkollegen in Rennhälfte eins, den BMW M4 GT4 zwischenzeitlich bis auf den neunten Rang zu lenken. Dann aber geriet er ohne Fremdverschulden ins Schleudern und die gute Ausgangslage war dahin.

Zwar blieben Fahrer und Fahrzeug ohne Schaden, bei der Übergabe lag er aber auf dem letzten Platz, sodass Lenerz mit einem Rückstand von acht Sekunden auf den vor ihm liegenden 17. auf die Strecke ging.

Mit einer fahrerisch guten Leistung und „brutalem Speed“ kam er am Ende als Zehnter ins Ziel - von Position neun aus, so ist er überzeugt, hätten es locker die Top Fünf werden können.

Der Sonntag begann für den 23-Jährigen mit dem achten Platz im Qualifying, nachdem er ein wenig ausgebremst worden war, berichtet er. Für das Rennen war er jedoch voller Hoffnung, da der Rückstand auf Platz fünf nur gut zwei Zehntelsekunden betrug.

Schon in der zweiten Runde führten ein Unfall und ein brennendes Fahrzeug allerdings zu einer Unterbrechung auf der Strecke, was eine Safety-Car-Phase und eine Fahrzeit-Verkürzung zur Folge hatte.

Nach dem Re-Start dauerte es erneut nicht lange, bis eine Kollision für einen weiteren Rennstopp sorgte. In den wenigen Minuten, die daraufhin verblieben, habe er nicht mehr viel machen können, sagt Lenerz. Und so musste er sich am Ende damit zufriedengeben, dass sein Kollege als Achter über die Ziellinie fuhr.

Nach der Hälfte absolvierter Rennen zieht er insgesamt eine positive Bilanz. „Ich denke, die Lernkurve des gesamten Teams geht nach oben“, meint er und ist für die kommenden Wochen optimistisch: „Es fehlt nicht viel, um uns in den Top Five zu bewegen. Wir sind auf jeden Fall in Schlagdistanz.“

Von Kristina Marth

Nachdenklich: Marcel Lenerz nach dem Rennen im niederländischen Zandvoort.

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