FUSSBALL Aufsteiger freut sich auf Hessenliga-Flair

Hünfelder SV kehrt in die Hessenliga zurück

Die Neuzugänge des künftigen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV: Von links Trainer Johnny Helmke, Christoph Sternstein, Max Vogler, Nils Wenzel, Georghe-Daniel Azamfirei und Abteilungsleiter Mario Rohde.
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Die Neuzugänge des künftigen Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV: Von links Trainer Johnny Helmke, Christoph Sternstein, Max Vogler, Nils Wenzel, Georghe-Daniel Azamfirei und Abteilungsleiter Mario Rohde.

Der direkte Wiederaufstieg in die Fußball-Hessenliga war die Belohnung für den Hünfelder SV nach einer bärenstarken „Corona-Saison“. Johannes „Johnny“ Helmke ist der neue Trainer in der Rhönkampfbahn.

Hünfeld - Die allermeisten Trainer und Beobachter waren sich einig: Der Hünfelder SV spielte den besten Fußball und gewann den Titel in der Verbandsliga Nord absolut verdient. Doch jetzt wartet eine knüppelharte Hessenliga auf den HSV und seine Konkurrenten, müssen doch am Ende bis zu sechs Teams absteigen. Und andere Klubs haben mehrfach auf dem Transfermarkt für Aufsehen gesorgt, während der prominenteste Name in den Hünfelder Reihen gar nicht auf dem Platz zu finden ist. Johannes Helmke übernahm das Zepter von Dominik Weber. Und obwohl die Hessenliga Neuland für ihn ist, ist die Vorfreude ungebrochen: „Das ist eine attraktive Liga, mit den fünf osthessischen Team. Aber auch sich mit den besten aus ganz Hessen messen zu dürfen“, sinniert Helmke von schönen Stadien wie in Baunatal oder großen Namen wie Dreieich: „Das ist ein anderes Flair als in der Verbandsliga und die Heimspiele in der Rhönkampfbahn sind immer etwas Besonderes“. Direkt zum Start, so sagt der vorläufige Spielplan, darf der HSV gegen Walldorf ran. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.

Nils Wenzel nimmt neuen Anlauf

„Wir sind ja schon zwei Wochen im Training und bieten schon seit zwei Monaten wieder Athletiktraining an, soweit es eben geht. Der Zuspruch war groß, die Jungs brennen, und das stimmt mich zuversichtlich“, sagt Helmke und stellt fest, dass auch die Neuzugänge Max Vogler (JFV Viktoria Fulda), Georghe-Daniel Azamfirei (Hattenhof), Christoph Sternstein (Barockstadt II) und Rückkehrer Nils Wenzel (Niederaula/Kerspenhausen) „sich schon gut eingefügt haben“. Am Samstag startete nun die intensive Phase der Vorbereitung mit einer morgendlichen Einheit, gemeinsamem Essen und einer weiteren Einheit am Nachmittag. „Wir werden den Umfang und die Intensität erhöhen“, sagt der Coach, der einen Pluspunkt hervorhebt: „Wir sind eine eingespielte Mannschaft, das ist schonmal sehr positiv. In der Breite und qualitativ sind wir gut aufgestellt“. Schließlich sind mit Christoph Neidhardt und Florian Münkel nur zwei Akteure abgewandert.

Viele Spieler im Kader kennen die Hessenliga, doch Corona hat die Mission nicht einfacher gemacht: „Es wird eine absolute Mammut-Saison, aber das gilt ja für alle. Die Hessenliga hat eine ganz andere Leistungsdichte als die Verbandsliga, aber die Jungs wissen das und haben schon bewiesen, dass sie auf dem Niveau spielen können“.  rg/red

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