715 Läuferinnen und Läufer legten 5000 Kilometer zurück

Der andere Lollslauf in Corona-Zeiten

Spendenübergabe: Von links stehen Wolfgang Kümmel und Alexandra Pudwil für die „Tour der Hoffnung“, Lollslauf-Organisator Olaf Podszuweit vom SC Neuenstein, Sportkreisvorsitzender Christian Grunwald und Heide Aust von der Sportagentur Speed, die den Lollslauf vermarktet. Insgesamt 2000 Euro sind bei den Lollslaufaktivitäten in diesem Jahr gesammelt worden. Das Geld wurde nun an die „Tour der Hoffnung“ und den Sportkreis weitergegeben.
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Spendenübergabe: Von links stehen Wolfgang Kümmel und Alexandra Pudwil für die „Tour der Hoffnung“, Lollslauf-Organisator Olaf Podszuweit vom SC Neuenstein, Sportkreisvorsitzender Christian Grunwald und Heide Aust von der Sportagentur Speed, die den Lollslauf vermarktet. Insgesamt 2000 Euro sind bei den Lollslaufaktivitäten in diesem Jahr gesammelt worden. Das Geld wurde nun an die „Tour der Hoffnung“ und den Sportkreis weitergegeben.

Rechtzeitig vor dem zweiten Lockdown ist die virtuelle Version des Bad Hersfelder Lollslaufs beendet worden. Und auch das Wetter spielte an den sechs Präsenzsonntagen mit.

Bad Hersfeld - „Wir sind froh, dass wir mit unserem Kombinationsmodell des Bad Hersfelder Lollslaufs im Corona-Jahr den Laufgemeinschaften eine Veranstaltung anbieten konnten, auch wenn es für uns als Verein eine riesige Herausforderung dargestellt hat“, fasst Thomas Batzke, 1. Vorsitzender des SC Neuenstein, die vergangenen drei Monate unter dem Motto #lollslaufmalanders zusammen. Gerade rechtzeitig vor dem zweiten Lockdown wurde die virtuelle Version des Lollslaufs beendet. Und auch das Wetter zeigte sich in den vergangenen Wochen wieder von seiner besten Seite und bescherte den Läuferinnen und Läufern auch an den sechs Präsenzsonntagen – bis auf ein paar Stunden – sonniges Laufwetter. Das Motto des Laufes in diesem Jahr hieß #lollslaufmalanders und das stimmte in jeder Hinsicht.

Die Präsenzveranstaltungen fanden an sechs Sonntagen statt und zum ersten Mal in der Geschichte des Bad Hersfelder Lollslaufs gab es einen „virtuellen“ Lauf.

Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie war es für die Veranstalter nicht leicht, ein Konzept zu finden, um den Lauf ausrichten zu können, aber eine Absage kam für den Skiclub Neuenstein auch nicht in Frage.

In diesem Jahr gab es dadurch deutlich weniger Starterinnen und Starter, die aber nicht weniger Spaß hatten, als zu den Veranstaltungen in den vergangenen Jahren.

Insgesamt gingen 715 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke und legten zusammen knapp 5000 Kilometer zurück, davon gingen 526 zu den Präsenzläufen auf die Strecke und 189 liefen eine Strecke ihrer Wahl.

Das Startgeld bei dem virtuellen Lauf wurde als Spende erhoben und geht nun zur Hälfte an die „Tour der Hoffnung“ für krebskranke Kinder und zur anderen Hälfte an den Sportkreis Hersfeld-Rotenburg. Durch die „Startspenden“ der Teilnehmer kamen knapp 1500 Euro zusammen, die vom Skiclub Neuenstein auf 2000 Euro aufgestockt wurden – eine stolze Summe für die beide Institutionen sehr dankbar sind.

„Wir, als Skiclub Neuenstein, möchten uns noch einmal bei allen bedanken, die uns bei den Veranstaltungen unterstützt haben“, zeigt sich Olaf Podszuweit als Organisationsleiter des Bad Hersfelder Lollslaufs hocherfreut über die vielen positiven Rückmeldungen.

„Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir im kommenden Jahr wieder auf das seit vielen Jahren bewährte Konzept des Bad Hersfelder Lollslaufs zurückgreifen könnten, sind aber auch für alternative Konzepte gewappnet, wenn es weiterhin coronabedingte Einschränkungen bei Großveranstaltungen geben sollte“, ergänzt Podszuweit.  red/rey

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