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Handball: TVH-Reserve nach verpasster Aufstiegsrunde trotzdem zufrieden

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Die zweite Handball-Männermannschaft des TV Hersfeld um Trainer Kai Hüter (hinten, Zweiter von rechts) hat eine durchwachsene Saison gespielt.
Die zweite Handball-Männermannschaft des TV Hersfeld um Trainer Kai Hüter (hinten, Zweiter von rechts) hat eine durchwachsene Saison gespielt. © privat

Bad Hersfeld – Die zweite Handball-Mannschaft des TV Hersfeld hat die Saison auf dem dritten Platz der Bezirksoberliga-Abstiegsrunde beendet. Die Mannschaft von Kai Hüter und Felix Schmidt hat sich diesen Platz mit einer konstanten Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte hart erkämpft.

Die lange Pause von sechs Wochen zwischen Haupt- und Abstiegsrunde nutzte die TVH-Reserve für eine Analyse und trainierte ein neues Abwehrsystem. „In der Abstiegsrunde haben wir wieder zur alten Stärke gefunden und nur eins von acht Spielen verloren“, sagt Felix Schmidt, Spielmacher und Co-Trainer. Teamkapitän und Abwehrchef Alexander Kehl ergänzt: „Wir haben dann eine super Deckung gespielt und uns damit den dritten Platz gesichert.“

Aber beginnen wir am Anfang der Runde. Als Ziel wurden die Aufstiegsrunde und die Integration weiterer Jugendspieler in den Erwachsenenbereich ausgerufen. Der Betreuerstab wurde um Torwarttrainerin Marion Bolender ergänzt. Nach den Abgängen von Luca Schneider, Marc von Manger (WHO), Achim Birkel, Alexander Fischer (SG Schenklengsfeld) und Jonathan Kromm, Julian Thole, Kay Becker sowie Tom Holzapfel (erste Mannschaft) stand ein Umbruch an. Mit David Schikarski, Simon Glöckner, Moritz Strenge und dem aus Baunatal zurückgekehrtem Finn Henning standen den Abgängen nur vier wirkliche Neuzugänge gegenüber. Wobei Strenge und Henning noch in der A-Jugend eingesetzt werden sollten.

„Nach einer ordentlichen Vorbereitung wollten wir zeigen, dass wir durchaus in der Lage sind, in dieser Liga oben mitzuspielen“, berichtet Hüter. Der Beginn der Runde bestätigte diesen Eindruck zunächst. Nach einem Auswärtssieg in Böddiger verlor die Mannschaft nach einem heißen Kampf nur knapp mit 31:34 gegen den späteren Landesliga-Aufsteiger Gensungen/Felsberg. „Es gab nicht viele Mannschaften, die Gensungen so gefordert haben und am Rande einer Niederlage hatten“, so Hüter weiter. Am Ende schloss die Hersfelder Reserve die Hinrunde auf dem vierten Platz ab. „Wir hatten noch die Chance in die Aufstiegsrunde zu kommen. Hintenraus haben wir das leider selbst verspielt“, sagt Alexander Kehl.

Aus verschiedenen Gründen standen in der Rückrunde nicht mehr immer alle Spieler zur Verfügung. „Das ist das Los einer zweiten Mannschaft. Man gibt Spieler an die Erste ab, jeder hat berufliche Verpflichtungen, man hat Studenten. Man kann nicht wirklich planen und sich mit einer Mannschaft einspielen.“ nennt Hüter nur einige Gründe und führt weiter aus: „In der Rückrunde gelang uns kein einziger Sieg mehr. Es herrschte eine permanente Unruhe.“

Dennoch hatte man am letzten Spieltag der Hauptrunde noch die Möglichkeit in die Aufstiegsrunde einzuziehen – verlor aber das entscheidende Spiel mit 29:30 gegen Datterode.

„Wir haben leider das Ziel Aufstiegsrunde knapp verpasst, aber wir haben es wieder einmal geschafft junge Spieler auf den Erwachsenbereich vorzubereiten und zu integrieren“, sagt Kai Hüter und nennt Finn Henning und David Schikarski als Beispiele. Für die kommende Saison laufen die Gespräche. „Wir werden erneut einige interessante Spieler aus der Jugend dazu bekommen und sind zusätzlich auch mit einigen Spielern aus dem Kreis in guten Gesprächen“ sagt Hüter.  red/hex

Hersfelds Teamkapitän Alexander Kehl.
Hersfelds Teamkapitän Alexander Kehl. © Hartmut Wenzel

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