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Nächstes Vier-Punkte-Spiel wartet auf TVH-Handballer

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Von: Maurice Morth

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Auf harte Gegenwehr müssen sich Marc Förtsch (in Weiß) und der TV Hersfeld sicher auch am Samstag gegen Eschwege einstellen.
Auf harte Gegenwehr müssen sich Marc Förtsch (in Weiß) und der TV Hersfeld sicher auch am Samstag gegen Eschwege einstellen. © Stefan Kost-Siepl

Nächstes wichtiges Heimspiel für den TV Hersfeld: Der Handball-Landesligist trifft am Samstag (17.30 Uhr) in der Geistalhalle auf den Eschweger TSV.

Bad Hersfeld – Die Ausgangssituation für den TV Hersfeld hat sich nicht verändert: Wer auswärts (bislang) keine Punkte holt, muss seine Heimspiele gewinnen, um in der Landesliga zu bleiben. Und so wird auch das Duell mit Eschwege für Trainer Christian Weiß und seine Mannschaft zu einem Vier-Punkte-Spiel.

Die Gäste reisen als Tabellenneunter – und mit einem Fanbus – nach Bad Hersfeld. Sie stehen zwei Zähler besser da als der Elfte TVH, der seine letzte Begegnung in Twistetal mit 29:35 verloren hat. „Wir müssen gewinnen und sind sogar etwas unter Zugzwang“, stellt Christian Weiß deshalb klar. Drei Spiele stehen bis zur kurzen Winterpause ab Mitte Dezember noch an: gegen Eschwege, bei Fuldatal/Wolfsanger und das Derby gegen Hünfeld. „Umso wichtiger ist es, am Samstag zu gewinnen“, sagt Weiß. Wegen nicht genügend Schiedsrichtern im Verein, werden dem TVH am Saisonende diesmal zwei Punkte abgezogen.

Der Coach geht davon aus, dass am Samstag alle Mann an Bord sein werden. „Wir stellen uns auf einen robusten Gegner mit einer guten Rückraumreihe ein. Wir müssen unsere Abwehr endlich stärken, denn wir bekommen nach wie vor zu viele Gegentore“, sagt Weiß.

Seinen vergleichsweise kleinen Kader um eine Option erweitert hat der Eschweger TSV vor wenigen Tagen mit der Verpflichtung des 24-jährigen Kroaten Mario Mustapic. Der Linkshänder wird vornehmlich auf Rechtsaußen und im rechten Rückraum zum Einsatz kommen. Zuvor spielte Mustapic beim HSV Bad Blankenburg in Thüringen unter dem früheren Melsunger Petr Házl in der Mitteldeutschen Oberliga, die im Vergleich zur hessischen Landesliga noch eine Klasse höher angesiedelt ist.

Erstmals spielberechtigt sein wird der Familienvater, der Anfang des Monats mit Ehefrau und Kind nach Eschwege zog und bereits eine Arbeitsstelle gefunden hat, am Samstagabend in der Geistalhalle.

„Das sind die Punkte, die man offiziell holen muss, wenn man die Liga halten will. Aufgrund der Tabellenkonstellation gehört der TV Hersfeld dazu, der aufgrund der zwei Niederlagen im letzten Jahr sicherlich noch eine Rechnung mit uns offen hat und uns ärgern will“, sagt ETSV-Coach Julian Triller. Sein Team müsse vor allem von Anfang an auftrumpfen und das Spiel in die eigene Hand nehmen wollen.

Genau das ist es, was die Gastgeber unbedingt verhindern müssen. (Sascha Herrmann und Maurice Morth)

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