Biathlon: Litzenbauer schrammt nur knapp an der Quali vorbei 

Leonie Litzenbauer, Biathletin aus Hauneck-Rotensee

Trotz großartiger Schießleistungen schrammte die Biathletin Leonie Litzenbauer aus Rotensee im italienischen Ridnaun nur knapp an der Teilnahme zur Junioren-WM  vorbei.

In Ridnaun (Stichwort) wurde der Alpencup im Biathlon ausgetragen.

Insgesamt musste sie drei Wettkämpfe bestreiten. Im Einzel erzielte sie über 12,5 Kilometer 0 Fehler, was ihr als einzige aus dem kompletten Starterfeld mit Teilnehmern aus der Schweiz, Italien, Österreich und natürlich Deutschland gelang. Neben dem zweiten Alpencup wurde auch wieder der Deutschlandcup ausgetragen. Beim Sprint über 7,5 Kilometer überzeugte sie erneut im Schießen mit nur einem Fehler.

Damit hatte Litzenbauer genügend Punkte gesammelt und sich einen Startplatz Anfang der Woche für das Qualifikationsrennen zur Teilnahme an der Junioren-WM gesichert. Mit wiederum nur einem Schießfehler erreichte sie den 7. Platz. Aber nur die Athletinnen auf den Plätzen 1 bis 4 qualifizierten sich für die WM. „Mit meinen Schießleistungen bin ich wirklich super zufrieden. Mein neues Gewehr hat sich erneut ausgezeichnet bewährt. In der Gesamtwertung liege ich jetzt schon auf dem 6. Platz. Da die meisten Teilnehmerinnen einen Jahrgang älter als ich sind, werde ich meine Chance für Juniorinnen-WM beim nächsten Mal suchen,“ so die Rotenseerin. Im Anschluss daran ging es direkt zurück nach Willingen, wo sie am nächsten Tag die Schulbank drücken musste. Mit ihren Schieß-Leistungen kann die junge Biathletin schon jetzt mit der Elite im Biathlonsport mithalten.  red

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