Bei Heimspiel gescheitert 

Basketball: Titans verlieren im Schlussspurt

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Für die Basketballer der TV Hersfeld Titans gab es eine Heimniederlage gegen FT Fulda. Unser Foto zeigt den Hersfelder Zivkovic beim Wurf. 

Die Basketballer des TV Hersfeld haben das Heimspiel gegen FT Fulda mit 62:70 im letzten Abschnitt verloren. 

Eine ziemlich ärgerliche Niederlage haben Hersfelds Basketballer am Wochenende kassiert: Im Bezirksliga-Heimspiel am Samstagabend mussten sie sich der FT Fulda geschlagen geben. Vor Beginn des Schlussviertel lagen die TVH Titans noch mit zehn Zählern in Führung – dann aber verloren sie völlig den Faden und unterlagen 62:70 (39:36).

Obwohl Trainer Alai Barite recht überraschend ohne Center auskommen und den Matchplan entsprechend ändern musste, starteten die Hersfelder gut in die Partie. Von Beginn an lieferten sie sich mit den Gästen ein Duell auf Augenhöhe, bei dem sie nach zehn Minuten 22:17 führten. 

Zwar hatten die Fuldaer auf ihre Vorstöße immer wieder eine passende Antwort parat, doch zur Halbzeit führten die Titans 39:36 und waren entsprechend optimistisch.

Nach dem Wechsel gut zurück ins Spiel 

Auch nach dem Seitenwechsel fanden sie gut zurück ins Spiel und setzten sich langsam Punkt für Punkt ab. Mit einem komfortablen Vorsprung von zehn Zählern gingen sie in das letzte Viertel - doch was dann folgte, konnte sich wohl niemand erklären.

Wie verwandelt kamen sie nach der letzten kurzen Pause zurück aufs Feld und schienen völlig neben sich zu stehen. Während sie nun überhaupt nicht mehr trafen, erzielten die Fuldaer einen Korb nach dem nächsten und gingen mit einem Lauf von 13:0 knapp fünf Minuten vor dem Ende in Führung. 

Ein Aufbäumen ließ auf Hersfelder Seite auch da vergeblich auf sich warten - und so verloren sie den Schlussabschnitt mit 3:21 (!) und am Ende auch die gesamte Partie.

Eigentlich guter Start 

„Am Anfang sah es eigentlich ganz gut aus“, meinte Trainer Alai Barite. „Ich musste die Mannschaft zwar spontan umbasteln, aber es hat recht gut funktioniert.“ Was dann im Schlussabschnitt passiert ist, konnte er sich selbst nicht recht erklären: „Wir haben einfach das Spielen eingestellt, überhastet abgeschlossen und fast nur noch Einzelaktionen gezeigt.“

In seinen Augen habe die gegnerische Mannschaft den Sieg an diesem Tag mehr gewollt. „Wir haben erst dominiert und es dann komplett aus der Hand gegeben“, sagte er. „Am Ende haben wir verdient verloren - es war wohl einfach nicht unser Tag.“

VON KRISTINA MARTH

TVH:Ramadanovic, Echtermeyer, S. Sahin, Zivkovic, Rasuli, Eiden, Okoli, Alkulani, Bubula, Catic

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