Basketball: Titans glückt der zweite Sieg

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Dicht dran: Andreas Tatiev (4) war mit 20 Punkten der beste Werfer der Hersfelder. Unser Archivfoto stammt aus der vergangenen Saison. 

Kassel. Auch das zweite Spiel der Bezirksliga-Saison haben Hersfelds Basketballer für sich entschieden. Bei der ACT Kassel V gewannen die TV Hersfeld Titans mit 75:38 (40:17).

Nach der Heim-Premiere vor sieben Tagen ist also auch der Auswärts-Auftakt geglückt. Erneut war Trainer Alai Barite mit dem Auftritt seines Teams allerdings nicht richtig zufrieden.

In den nächsten Wochen kämen ganz andere Gegner auf seine Mannschaft zu, gegen diese müssten einige seiner Jungs einen anderen Auftritt zeigen, sagte er. Der heutige Gegner dürfe kein Maßstab sein: „Die ACT V ist eine Mannschaft, die sich erst noch finden muss. Da waren wir einfach in allen Belangen überlegen.“

Gegen die sowohl körperlich als auch technisch schwächeren Gegner hatten die Titans von Beginn an leichtes Spiel und standen quasi schon nach dem ersten Viertel als Sieger der Begegnung fest. Mit 23:9 lagen sie nach zehn Minuten vorn – bis zur Pause bauten sie ihren Vorsprung auf 23 Zähler aus.

Richtig zufrieden war Trainer Barite, der zunächst mit der Jugend in Bad Wildungen gastierte und mit Verspätung zum Herrenteam stieß, trotz dieser klaren Führung jedoch nicht. „Man konnte sehen, dass bei uns einige nicht mit dem Herzen dabei waren“, sagte er und beklagte die mangelnde Motivation in Teilen seines Teams. „Schon zur Halbzeit hätten wir mit 40 Punkten führen können, wenn wir in der Verteidigung richtig zugepackt hätten.“

Statt konsequent und mit Biss zu agieren, schienen die Hersfelder jedoch immer nachlässiger zu werden und wirkten nach dem Seitenwechsel teilweise sogar lust- und willenlos. Diese Schwäche wussten die Gastgeber im dritten Viertel für sich zu nutzen - und entschieden es ein wenig überraschend mit 17:12 für sich.

Das Spiel sei nur so dahingeplätschert und seine Spieler hätten einfach zugeschaut, kritisierte Barite und zog noch vor dem Schlussabschnitt an der Seitenlinie Konsequenzen. Nach einer Ansage in der Viertelpause und dem ein oder anderen Spielerwechsel gelang es den Titans schließlich noch einmal, den Schalter wieder umzulegen. Mit einem 17:0-Lauf im letzten Viertel bewiesen sie nochmals ihre Überlegenheit und gewannen die Partie am Ende ganz klar mit einem Vorsprung von 37 Punkten. (kma)

TVH: Abdelkader 8, F. Bickhardt 2, T. Bickhardt 10, V. Jede 2, Kohrock, Sahin 2, Schmied 16, Stein, Tatiev 20, Weizel 15

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