Basketball: Drei U-18-Spieler feiern Debüt

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Lobte sein Team: Titans-TrainerAlai Barite. 

Borken – Eine Niederlage war erwartet worden, und die Erwartung wurde erfüllt: Die Bezirksliga-Basketballer des TV Hersfeld  sind in Borken chancenlos gewesen.

Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten mussten sich die Titans 42:79 (21:43) geschlagen geben. Völlig unzufrieden war Trainer Alai Barite am Ende des Tages jedoch nicht.

„Dass wir verlieren, war vorprogrammiert, aber aus der Halle gefegt worden sind wir nicht“, sagte er und lobte das Auftreten seines Teams. Vom Kader des Hinspiels im Oktober war am Wochenende nicht mehr viel übrig: Bei den Titans steht das Personalkarussell derzeit nicht still, auch in Borken waren einige neue Spieler dabei. „Ich habe drei U18-Spieler zum ersten Mal bei den Herren eingesetzt“, erklärte Barite. „Dafür war das, was die Mannschaft abgeliefert hat, gar nicht mal so übel - zumal wir insgesamt auch nur zu siebt waren.“ Von Beginn an hatten die Hersfelder gegen die erfahrenen Borkener keine Chance und liefen schon nach zehn Minuten einem Rückstand von 9:22 hinterher. Weil sie trotzdem gute Ansätze zeigten und sich zudem, wie gefordert, als Team präsentierten, konnte ihr Trainer aber im Nachhinein mit der Leistung insgesamt gut leben.

So gewährten die Hersfelder den Gastgebern über weite Strecken kein leichtes Spiel, sodass diese all ihre Qualität und Routine zeigen mussten, um ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Eine Handvoll Würfe von außen sei allerdings vermeidbar gewesen, meinte Barite: „Da waren wir oft einfach einen Schritt zu spät.“ Auch in der Offensive zeigten die Titans insgesamt kein schlechtes Spiel. Im Abschluss fehlten jedoch immer wieder Zentimeter, was zu einer schwachen Punkteausbeute führte. Die Borkener bauten ihren Vorsprung daher von Anfang bis Ende kontinuierlich aus und hatten keine große Mühe, die Begegnung in aller Deutlichkeit zu gewinnen.

„Wir haben zum Teil Körbe verlegt, die wir nicht hätten verlegen müssen“, sagte Barite, begründete dies aber mit der Unerfahrenheit seiner Spieler. Die Jungs hätten am Anfang noch viel Nervosität gezeigt, dann aber irgendwann ins Spiel gefunden. In den kommenden Wochen müssten sie nun Erfahrung sammeln und sich an die Härte im Herrenbereich gewöhnen. Stolz sei er, dass alle Spieler gepunktet hätten - und seine Mannschaft bewiesen habe, dass sie sich in allen Bereichen langsam, aber stetig steigern könne.

TVH: Alkulani 2, Bahn 6, Echtermeyer 1, Eiden 4, Okoli 11, Rasuli 7, Schmied 11

Von Kristina Marth 

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