Verbandsliga: Trainer Florian Roth aus Eiterfeld ist zufrieden

Fuldaer „Barockstadt Bubis“ mischen kräftig mit

Der Eiterfelder Florian Roth trainiert die Zweite der SG Barockstadt.
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Der Eiterfelder Florian Roth trainiert die Zweite der SG Barockstadt.

Die zweite Mannschaft der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat den Umbruch und die Verjüngungskur hin zu einer U21 problemlos in der Fußball-Verbandsliga hinbekommen.

Eiterfeld/Fulda - Als Tabellenfünfter der Fußball-Verbandsliga mit gerade mal drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Weidenhausen überwintert die 2. Mannschaft der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in der Fußball-Verbandsliga. Damit hätten vor der Saison nur die Allerwenigsten gerechnet. Kein Wunder, dass Trainer Florian Roth mit seinen „Barockstadt-Bubis“ vollauf zufrieden ist. „In einigen Spielen waren wir teilweise bei einem Altersschnitt von 19,8“, staunt Trainer Florian Roth, dessen Kapitän Maurice Weitzel auch erst 20 Jahre alt ist. „Wir hatten zwar auch mal das ein oder andere Spiel, an dem wir an der 22 gekratzt haben, aber das hat einfach Spaß gemacht“, strahlt der 38-Jährige.

Ausgerechnet der mit 29 Jahren älteste Akteur Peter Liebermann, der aus Schwalmstadt kam, konnte verletzungsbedingt jedoch erst dreimal mitwirken. „Aber allein seine Präsenz im Training sowie davor und danach tut sehr gut. Wir werden mit ihm noch viel Spaß haben“, ist sich Roth sicher.

Ohne Liebermann mussten sich seine Bubis hingegen direkt freischwimmen und machten ihre Sache nach leichten Startschwierigkeiten in der Vorbereitung von Woche zu Woche besser: Im ersten Saisonspiel beim aktuellen Spitzenreiter in Weidenhausen holte die SGB-Reserve direkt ein 1:1-Unentschieden, gegen Ehrenberg schoss der Nachwuchs in Unterzahl einen 5:0-Sieg heraus und konnte zudem alle bisherigen Derbys für sich entscheiden, dazu gab es den famosen 3:1-Erfolg gegen den Aufstiegsaspiranten aus Lichtenau. „Wir haben nicht nur technisch und taktisch, sondern auch körperlich mithalten können“, betont Roth, der allen Spielern einen deutlichen Schritt nach vorne attestiert.

Der Lohn: Mit 20 Punkten aus elf Spielen und Platz fünf zur Zwangs-Pause hätten vor der Saison nur die Wenigsten gerechnet. „Aber wir dürfen uns jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen, wir müssen uns im mannschaftstaktischen und physischen Bereich noch weiterentwickeln“, fordert der SGB-Coach. rg

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