BADMINTON TVH spielt nächste Saison in der Bezirksoberliga

TV Hersfeld sichert sich den Aufstieg

Badminton-Nationalspieler Max Weißkirchen schlägt das Spielgerät ins gegnerische Feld zurück.
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Badminton ist eine super schnelle Sportart: Unser Bild zeigt den deutschen Nationalspieler Max Weißkirchen.

Bad Hersfeld – Das Badmintonteam des TV Hersfeld – das einzige im Kreis übrigens – ist zurück in der Bezirksoberliga.

Ein Jahr nach dem Abstieg wurden die Hersfelder in der Bezirksliga nach dem Saisonabbruch zum Meister und Aufsteiger erklärt. Überdeutlich war der Vorsprung nicht, aber er reichte. Mit 14:6 Punkten lag der TVH nach zehn Spielen vorn. Sandershausen, Volkmarsen III (beide 14:8) und BV Kassel II (12:8) folgten.

„Allerdings haben wir auch zum Ende der Halbserie schon in Führung gelegen“, sagt Gerd Trieschmann. Der Mannschaftsführer der Hersfelder nennt sein Team dann auch unumwunden „die stärkste Mannschaft in der Klasse“. Zu der zählten noch Korbach II, Baunatal II und BC Kassel/TSV Vellmar VI. Die Konkurrenten aus Neuhof und Fulda hatten während der Spielzeit ihre Teams zurückgezogen.

In der neuen Klasse ist zunächst einmal, wie es sich für einen Aufsteiger geziemt, der Klassenerhalt das Ziel. Allerdings haben die Hersfelder in der Klasse ja durchaus Erfahrung. Mehrere Jahre waren sie dort vertreten und mussten im Vorjahr nur absteigen, weil sie zweimal keine vollständige Mannschaft stellen konnten. „Für diesen Fall sieht das Reglement automatisch den Abstieg vor“, erklärt Gerd Trieschmann. Zweimal war der TVH in vergangenen Jahren sogar Vizemeister der Bezirksoberliga geworden. Ein Aufstieg in die Verbandsliga, das stellt Trieschmann klar, sei aber gar nicht unbedingt erstrebenswert. Die Auswärtsfahrten führten dann bis in den Frankfurter Raum. Das würde einen erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand mit sich bringen.

Zwei Damen und vier Herren stehen pro Spieltag im Team. Trieschmann lobt besonders die Frauen: „Die haben uns einige Spiele gewonnen, denn da waren wir deutlich besser besetzt als die meisten Konkurrenten. Schließlich ist Claudia Schüler eine erfahrene Akteurin, die sich gut mit den Talenten Svenja Brosig und Zoe Krawietz ergänzt hat. Auch die sieben eingesetzten Herren hätten eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen, aufstrebenden Akteuren gebildet, erklärt der Mannschaftsführer. Zum Einsatz kamen neben Trieschmann selbst Bernd Hebebrand, Christian Aue, Peter Wasiliew, Jeffry Stevens, Ali Dück und Jannik Trombach.

Ob die neue Serie wie geplant im September beginnen kann, weiß niemand. Der Deutsche Badminton-Verband hatte aber – wie viele andere Sport-Fachverbände – Grundregeln für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes aufgestellt. Und das läuft inzwischen wieder. Allerdings werden nur Einzel gespielt, Doppel sind untersagt.

Auf vier Feldern wird geübt. Das Aufwärmprogramm findet allerdings vorerst vor der Halle im Freien statt.

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